Area 51: Friedlicher Sturm auf das Sperrgebiet und neue Musik von den Foo Fighters

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Der Sturm auf die Area 51 beginnt. Foto: John Locher/AP/dpa

Am Freitag ist die Aktion gestartet: Der Sturm auf die Area 51 startet. Was als Joke auf Facebook begann, ist zu einer echten Massenbewegung geworden.

Der Sturm auf die Area 51 am Frietag (20. September) verlief weitgehend friedlich. Was als Witz auf Facebook begann, wurde zu einer echten Massenbewegung.

  • Am 20. September lud ein Student spaßeshalber dazu ein, das Sperrgebiet Area 51 zu stürmen.
  • Seine Idee: Keiner schafft es allein hinein, aber zusammen sind wir stark.
  • Mehr als 2 Millionen User nahmen seine Einladung inzwischen an.

Update, Samstag (21. September), 17.39 Uhr: Um den angeblichen Sturm auf die Area 51 zu feiern, hat die weltweit bekannte Band Foo Fighters überraschend eine EP veröffentlicht. Das berichten verschiedene ausländische Medien.

Update, Samstag (21. September), 09.54 Uhr: Der Ansturm auf die Area 51 soll bislang friedlich abgelaufen sein. Die Aktion ähnelt einem Festival. Außerdem sollen weniger Menschen zum Event erschienen sein, wie zunächst erhofft. Die britische Zeitung Independent spricht von weniger als 200 Leuten, die sich bis Mitternacht europäischer Zeit dort zusammen gefunden haben. Noch bis Sonntag (22. September) läuft die Veranstaltung.

Sturm auf Area 51 im Livestream

"It's time to storm Area 51" steht über dem Livestream, der seit Freitag (20. September) auf Facebook fleißig geliked wird. Doch zu sehen ist bisher nicht viel - Rund um die herrscht noch dunkelste Nacht.

Doch in wenigen Stunden soll es losgehen. Wenn in Nevada die Zeiger der Uhren auf zwölf Uhr Mittags zeigen, sollte der Sturm auf die Area 51 beginnen. In Deutschland war es dann 21 Uhr abends. Es wurde sogar ein - ebenfalls nicht ganz ernst gemeinter - Schlachtplan erstellt.

"They Can’t Stop All Of Us" - Die können nicht uns alle stoppen! Mithilfe dieses Schlachtrufes schaffte Student Matty Roberts Millionen für seinen - eingentlich spaßig gemeinten - Plan zu begeistern. Er rief auf Facebook dazu auf, gemeinsam die Area 51 zu stürmen, Geheimnisse aufzudecken und Aliens zu sehen.

Area 51: Aliens und militärische Geheimprojekte

Doch scheinbar faszinieren die Geheimnisse der Militärbasis weit mehr Menschen, als gedacht. Womöglich auch, weil sich die US-Regierung seit Jahrzehnten in geheimnisvolles Schweigen hüllt.

Gerüchte über Aliens und militärische Geheimprojekte ranken sich um das Sperrgebiet. Angestachelt von den unzähligen Verschwörungstheorien sagten dann auch immer mehr bei dem Area 51 Raid zu. Zuletzt waren es schon zwei Millionen Menschen.

Doch so ein Klick ist schnell gemacht. Zunächst vermutete keiner, dass tatsächlich massenhaft Menschen versuchen würden, das Areal zu stürmen. Tatsächlich zeigt sich heute: die ersten Camper haben sich laut Welt bereits am Ort des Geschehens eingefunden.

US-Air Force warnt davor, die Area 51 zu betreten

Die bloße Anzahl der Zusagen ließ so manchen schon vor Wochen verunsichert in Richtung Nevada schielen. Selbst Initator Matty Roberst rief beim US-Sender ABC News dazu auf, die ganze Sache nicht zu ernst zu nehmen. Auch die US-Air Force wurde zunehmend nervös. Alarmiert warnte sie davor das Areal zu betreten - hier würden Kampfflugzeuge getestet. Das Militärareal zu betreten sei illegal - und gefährlich.

Also plante Roberts das Event kurzerhand um. Ein Festival sollte es werden. So wie damals in Woodstock. In Rachel, einem Ort in Nevada nahe der Area 51, soll die "Official Alienstock Tour" vom 20. bis zum 22. Septemer stattfinden.