Mitnahme vom Apple MacBook Pro im Flugzeug künftig verboten

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Apple MacBook. Foto: dpa

Fluggesellschaften untersagen die Mitnahme bestimmter MacBook Pro Modelle von Apple. Es besteht eine Gefahr für Fluggäste. Hier die Infos.

Verschiedene Fluggesellschaften untersagen momentan die Mitnahme bestimmter MacBook Pro Modelle von Apple. Grund dafür sind die darin enthaltenen Akkus, die eine Gefahr darstellen könnten.

  • Apple erklärte im Juni, dass von bestimmten MacBook Pro Modellen Brandgefahr ausgehe.
  • Einige Fluggesellschaften erklärten nun, die Mitnahme der Modelle zu verbieten.

Ende Juni rief Apple bestimmte MacBook Pro-Modelle zurück. Betroffen waren solche Laptops, die zwischen 2015 und 2017 gekauft wurden und einen 15-Zoll-Bildschirm haben. Das Unternehmen erklärte, dass die Lithium-Ionen-Akkus, die in ihnen eingebaut sind, überhitzen und dann eine Brandgefahr darstellen könnten.

Außerdem ruft Apple jetzt zu einem kostenlosen Austauschprogramm der Displays bestimmter Apple Watches auf. Diese könnten Risse bekommen.

Bei Untersuchungen von Stiftung Warentest schneiden andere Apple-Produkte hingegen sehr gut ab.

Fluggesellschaften verbieten MacBook Pro von Apple

Als Reaktion darauf haben jetzt einige Fluggesellschaften die Mitnahme dieser Modelle von Apple verboten. Es betrifft die Flugzeuge der TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Air Italy und Air Transa, wie es bei Bloomberg heißt.

Gegenüber dem Spiegel erklärte TUIfly, dass ihre Kunden von der neuen Regelung betroffen seien. Momentan werden Passagiere am Gate und an Bord auf das Mitnahme-Verbot von den Apple-MacBooks hingewiesen - demnächst soll es schon Hinweise beim Online-Check-in geben.

Betroffen sind natürlich nur die Modelle, bei denen der Akku noch nicht ausgetauscht wurde. Das stellt aber gleichzeitig die Gefahr für die Fluggesellschaften dar, da sie dies nicht überprüfen können und den Passagieren somit schlichtweg vertrauen müssen.