"Bin gut leistungsfähig" - jetzt spricht Angela Merkel über ihren dritten Zitteranfall

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Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin einen weiteren Zitteranfall erlitten. Es ist der dritte Anfall in drei Wochen. Jetzt mehr erfahren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem öffentlichen Auftritt erneut einen Zitteranfall erlitten. Jetzt spricht die 64-Jährige über den Vorfall.

  • Angela Merkel zitterte erneut am ganzen Körper.
  • Zitteranfälle passieren immer in der Öffentlichkeit.
  • Bundeskanzlerin sagt, dass es ihr gut ginge.

Update, Mittwoch (10. Juli), 15.25 Uhr: Nach ihrem dritten Zitteranfall am Mittwochmorgen in Berlin hat sich Angela Merkel nun selbst zu dem Vorfall geäußert. Sie betont, dass es ihr gut ginge. "Man muss sich keine Sorgen machen", sagte sie auf einer Pressekonferenz mit dem finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne.

Auf Nachfrage betonte Merkel, dass sie "ganz fest davon überzeugt sei, gut leistungsfähig zu sein". Ihren Anfall begründet die Kanzlerin damit, dass sie ihren ersten Anfall im Juni noch verarbeiten muss. "Das ist offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen, aber es gibt Fortschritte", sagt sie.

Auf eine weitere Nachfrage, ob die Öffentlichkeit keinen Anspruch darauf hätte, zu erfahren, wie es ihr geht, antwortete Merkel zurückhaltend. Sie verwies darauf, dass sie bereits alles gesagt hätte und und glaubt, dass eines Tages alles vergehen wird. "Aber es ist noch nicht so weit", sagt sie.

Ursprungsmeldung: Rund 14 Tage ist es her, als Angela Merkel im Schloss Bellevue ihren zweiten Zitteranfall hatte. Nun kam es in Berlin vor dem Bundeskanzleramt erneut zu so einem Vorfall. Beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne mit militärischen Ehren hat die 64-Jährige stark gezittert.

Angela Merkel erleidet drei Zitteranfälle in drei Wochen

Augenzeugen haben den Zitteranfall von Angela Merkel - die bald auch nach Dortmund kommt - beim Abspielen der Nationalhymnen auf dem Podium bemerkt. Es ist der dritte Zitteranfall in drei Wochen und dauerte rund eine Minute. Wie schon zuvor zitterte die Bundeskanzlerin dabei am ganzen Körper. Der Anfall sei aber nicht so schlimm gewesen wie die beiden im Juni.

Mitte Juni zitterte Merkel zum ersten Mal. Der heftige Anfall passierte beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Nur neun Tage später erlitt sie bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) einen weiteren Zitteranfall. mit dpa-Material