Amazonas-Brände in Brasilien: Leonardo DiCaprio spendet 5 Millionen Dollar

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Leonardo DiCaprio spendet für den Regenwald

Der Regenwald am Amazonas in Brasilien brennt. Bisher fiel das mediale Echo gering aus - doch jetzt reagieren auch die Promis. Hier mehr erfahren.

Inzwischen ist die Nachricht, dass der Regenwald am Amazonas in Brasilien katastrophal brennt, in der Welt angekommen. Auch viele Promis äußern sich auf Instagram und Twitter bestürzt. Schauspieler DiCaprio ist der Erste, der Millionen spendet.

  • Seit Wochen brennen hunderte Quadratkilometer Regenwald am Amazonas in Brasilien und einigen Nachbarländern.
  • Das mediale Echo fiel bisher sehr gering aus - das prangern viele Promis jetzt an.
  • Leonardo DiCaprio will mit gutem Beispiel vorangehen.

Update, Dienstag (27. August), 12.13 Uhr: Nachdem Leonardo DiCaprio schon vor einigen Tagen zu Spenden für den Schutz des Regenwaldes und zur Bekämpfung der Flammen im Amazonasbecken aufgerufen hat, geht der Schauspieler jetzt mit gutem Beispiel voran. Er spendete 5 Millionen US-Dollar. Außerdem richtete er einen Notfallfonds ein.

Ursprungsmeldung, Freitag (23. August): In Brasilien und inzwischen auch in einigen seiner Nachbarländern, wüten verheerende Waldbrände am Amazonas. Viele hundert Quadratkilometer Regenwald stehen in Flammen. Die Nachricht von der Katastrophe hat inzwischen auch viele Promis erreicht. So haben sie auf Social Media reagiert.

Amazonas-Brände in Brasilien: So reagieren die Promis

Unter dem Hashtag #prayforamazonia haben bereits viele Nutzer ihren Unmut geäußert, wie wenig in den Medien über die heftigen Brände am Amazonas berichtet wird. Nun teilen auch Promis die News über die sozialen Netzwerke.

Leonardo DiCaprio ruft auf Instagram zu Spenden für den Schutz des Regenwaldes auf. Viele Instagram-Posts des Oscar-Preisträgers befassen sich mit dringenden Themen des Umwelt- und Klimaschutzes.

Auch Gisele Bündchen zeigt sich bestürzt und betont, welch' wichtige Rolle die Regenwälder in ihrem Heimatland Brasilien für das globale Klima spielen.

Das brasilianische Model Alessandra Ambrósio zeigt sich nicht nur besorgt, sondern hält nicht mit ihrer Wut über die fehlende Berichterstattung in den Medien zurück. "The media is not giving a fuck" schreibt sie auf Instagram und postet darunter den Hashtag # prayforamazonia.

"Wir sind kurz davor, den Amazonas komplett zu verlieren, wenn das Feuer nicht bald gelöscht wird", schreibt sie in großer Sorge. Sie erinnert auch an die große Artenvielfalt im Regenwald, die durch die Brände bedroht ist und dass ein Verlust der Wälder den Klimawandel beschleunigen wird.

Brasiliens Präsident verbittet sich Einmischung aus dem Ausland

Cody Simpson dagegen ist vor allem wegen der fehlenden Handlungsbereitschaft des brasilianischen Präsidenten Bolsonaro aufgebracht.

+++ Feuer-Inferno am Amazonas: Brasiliens Präsident beschuldigt Umweltschützer der Brandstiftung +++

Jair Bolsonaro hatte sich eine Einmischung, ebenso wie der Hilfen aus dem Ausland, verboten, nachdem der französische Präsident Emmanuel Macron die Brände am Amazonas in Brasilien auf die Agenda des G7-Gipfels setzen wollte. Er wünsche keine Einmischung in interne Angelegenheiten Brasiliens.

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Dass die Amazonas-Katastrophe in Südamerika jedoch keine interne Angelegenheit ist, machen die Posts von Sänger Miguel und Schauspieler Jaden Smith deutlich. Auch Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton will helfen und appelliert sogar an die United Nations (UN).

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20 Prozent des jährlichen Sauerstoffs der Welt würden im Amazonasbecken produziert, schreibt Miguel. "Betet nicht für Brasilien, betet für euch selbst!" ergänzt er.

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Auch Jaden Smith erkennt die Brisanz der Brände. Er betont, dass der Amazonas als größte CO2-Senke der Welt für die Regulierung des globalen Klimas von ungeheurer Wichtigkeit ist.

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"In diesem Jahr gibt es 80 Prozent mehr Feuer im Amazonas als im vergangenen Jahr", schreibt Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton auf seinem Instagram-Account. Mit einer Verlinkung zu der UN, zeigt er außerdem, dass er bereit ist, auch selbst zu helfen.