Tödliche Schüsse auf Parkplatz von Supermarkt - Opfer und Täter kannten sich

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Bei einer Schießerei in Abensberg bei Regensburg starb ein Mann, ein weiterer wurde schwer verletzt. Täter und Opfer scheinen sich zu kennen. Foto: dpa

Bei einer Schießerei in Abensberg bei Regensburg starb ein Mann, ein weiterer wurde schwer verletzt. Täter und Opfer scheinen sich zu kennen. Hier die Infos

Bei einer Schießerei gestern Abend (2. Oktober) in Abensberg bei Regensburg ist ein Mann gestorben. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt. Die Polizei nahm kurze Zeit später zwei Tatverdächtige fest.

  • Bei einer Schießerei in Abensberg (Bayern) gab es zwei Opfer.
  • Dabei starb ein Mann, kurze Zeit später wurde ein 46-Jähriger schwer verletzt.
  • Opfer und Täter scheinen sich zu kennen.

Abensberg: Schießerei auf einem Supermarkt-Parkplatz

Am Mittwochabend (2. Oktober) ist ein 39-Jähriger Mann auf einem Supermarkt-Parkplatz von zwei Tätern erschossen worden.

"Gegen 18.10 Uhr wurde die Polizei über den Notruf alarmiert. Zwei Männer sollen in Abensberg einen Mann vor einem Edeka-Markt angegriffen haben. Dabei fielen auch mehrere Schüsse. Das Opfer starb noch auf dem Parkplatz. Die Verdächtigen flüchteten in einem Auto", erklärte Kriminalhauptkommissar Günther Tomaschko vom Polizeipräsidium Niederbayern gegenüber der Bild-Zeitung.

Kurze Zeit später kam es zu einem zweiten Schuss

Es blieb jedoch nicht nur bei einer Tat. Kriminalhauptkommissar Tomaschko: „Etwa 30 Minuten später gab es einen weiteren Notruf aus Abensberg. Vor einem Haus wurde ein weiterer Mann angeschossen. Er schwebt in Lebensgefahr. Wir vermuten, dass es sich um dieselben Täter handelt. Beide flüchteten ebenfalls in einem Auto. Zum Motiv der Taten können wir noch nichts sagen."

Kurze Zeit später, gegen 19.30 Uhr, konnte das Auto sichergestellt und die Täter festgenommen werden. "Das war ein schneller Fahndungserfolg für uns", so Tomaschko.

Auch in Dortmund kam es vor kurzem erst zu einer Schießerei. Ein Täter schoss in der östlichen Innenstadt auf sein Opfer, das schwer verletzt wurde.

Zwischen den Tätern und den Opfern gibt es eine Verbindung

Laut Polizei haben sich Täter und Opfer gekannt. Dabei stammen die beiden Opfer aus Serbien, die Täter aus Kosovo.

Derzeit gibt es keine Hinweise, dass es noch weitere Täter oder Opfer gebe. Die Polizei bittet auf Twitter, Spekulationen über die Tat zu unterlassen.