Bier-Rückruf

Rückruf von Bier: Achtung! Es besteht Verletzungsgefahr -  Flaschen können bersten

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Bier im Rückruf: Achtung, es besteht Verletzungsgefahr! Ein beliebtes Bier ist von einem Rückruf betroffen -die  Flasche könnte beim Öffnen bersten.

Bier-Liebhaber aufgepasst! Eine Brauerei hat einen Rückruf für Bier gestartet. Es besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr beim Öffnen der Flasche. 

  • Achtung Rückruf*: Bier kann gesundheitsschädlich werden. 
  • Die Bier-Flaschen der Allgäuer Brauereikönnen zerbersten
  • Betroffen von dem Rückruf ist das Flaschen-Bier "Russ´n Halbe" der Firma Zötler 
Kassel - Bier-Liebhaber aufgepasst! Ein Rückruf wurde von der Brauerei Zötler gestartet. Betroffen ist ein beliebtes Bier der GmbH. Die Brauerei musste den Rückruf herausgeben, da die Bier-Flasche ohne äußere Einwirkungen bersten könnte. Schauen Sie lieber nach, ob Sie das Getränk im Kühlschrank oder im Keller haben. 

Grund hierfür ist Nachgärung aufgrund von vitalen Hefezellen. Das Unternehmen Zötler Bier wendete sich mit einer Video-Botschaft auf Facebook an seine Kundinnen und Kunden.

Rückruf von Bier: Achtung! Flasche von Zötler könnte bersten 

Die von dem Rückruf* betroffene Brauerei Zötler aus dem Allgäu bietet neben verschiedenem Standard Bier auch eine Auswahl an Craft-Bier, Spirituosen und Limonaden.

Bei dem betroffenen Produkt handelt sich um ein Bier aus dem Portfolio der Standard-Biere. Das Flaschen-Bier mit dem Namen "Russ´n Halbe" besteht zu 50 Prozent aus Hefe-Weißbier, die restlichen 50 Prozent werden mit Zitronenlimonade aufgefüllt.

Rückruf von Bier: Warum die Flasche explodieren könnte

Bei dem vom Rückruf betroffenen Bier von Zötler besteht die Gefahr, dass die Flasche bersten könnte. Sprich die Flasche könnte ohne Zutun von außen zersplittern und Verletzungen herbeiführen. 

Rückruf von Bier wegen Verletzungsgefahr: Diese Biersorte ist betroffen

Betroffen sind Bier-Flaschen mit Mindesthaltbarkeitsdatum 02.01.2021, wie das Unternehmen am Donnerstag, den 22.05.2020, mitteilte.

Aufgefallen sei das Problem bei internen Qualitätstests. 

Bier im Rückruf: Achtung, es besteht Verletzungsgefahr! Ein beliebtes Bier ist von einem Rückruf betroffen -die  Flasche könnte beim Öffnen bersten.

Grund für die Splittergefahr der Bier-Flaschen ist die Feststellung von Vital-Hefe in einigen Flaschen. Diese könnte zu einer Nachgärung führen, wodurch sich der Druck in der jeweiligen Flasche erhöht. Das könnte dazu führen, dass die Flasche zerbricht, weil sie dem Druck nicht standhält.

Rückruf von Bier: So sollten Kunden mit betroffenen Flaschen umgehen  

Bei manchem Bier ist die sogenannte Flaschengärung sogar gewünscht, doch nicht bei den vom Rückruf betroffenen. Gegenüber der Augsburger-Allgemeinen gab der Geschäftsführer Niklas Zötler an: "Der Geschmack der betroffenen Flaschen ist deutlich beeinträchtigt. Es besteht aber keine Gesundheitsgefahr, wenn man das Getränk zu sich nimmt." 

Rückruf wegen Verletzungsgefahr: "Russ´n Halbe" der Firma Zötler betroffen

Käufer, die das betroffene Bier bereits erworben haben, sollen laut dem Unternehmen ein Handtuch um die Flasche legen. Dieses soll als Splitterschutz dienen.

Anschließend soll dieBier-Flasche behutsam mit einem Flaschen-Öffner geöffnet werden. Das Bier soll daraufhin entsorgt werden. 

Bei Rückgabe der leeren Flasche im Getränkehandel bekommt der Käufer einen kostenlosen und einwandfreien Ersatz des Bieres. Weitere Produkte sind laut dem Hersteller nicht betroffen. 

Rückruf von Bier: So kam das Bier zu dem Namen, der heute noch auf der Flasche steht

Zur Entstehung des Namens des vom Rückruf betroffenen Bieres gibt es verschiedenste Erzählungen. Eine davon wird auf der Website der Zötler-Brauerei zum Besten gegeben. Demnach entstand das Bier-Limo-Gemisch nach dem 1. Weltkrieg in einem Münchner Bier-Keller.

Da Bier aufgrund von Ressourcenknappheit sogar in der bayrischen Hauptstadt knapp war, streckte der Wirt das Hefe-Weißbier mit Zitronenlimonade. Seine Gäste waren Kommunisten, die damals im Volksmund Russ´n genannt wurden, so die Erzählung.

Von Lucas Maier

Rückruf: Nicht nur Bier war in letzter Zeit von Rückrufen betroffen 

Auch Alnatura musste einen Rückruf starten. Hier war das Problem aber nicht in Bier*, sondern bei Bio-Kichererbsen.

Nicht von einem Rückruf betroffen, sondern erstaunlich gut abgeschnitten hatten Hafer-Drinks bei Stiftung Warentest*. Die Experten waren von dem Ergebnis überrascht.

Video: Das passiert beim Bierbrauen

Passend zur aktuellen Grill-Saison hat Stiftung Warentest zuletzt Elektro-Grill-Geräte getestet*. Die meisten schnitten gut ab.

Auch der Discounter TK Maxx ist gezwungen ein Produkt zurückzurufen. Von dem Rückruf ist eine Flasche für Kinder betroffen.*

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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