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Dass Filme nicht immer realistisch sind, ist nichts Neues. Da explodieren Autos nach kleinen Unfällen, James Bond überlebt scheinbar alles und im Krankenhaus Dortmund erholen sich Patienten innerhalb von Tagen von den schwersten Operationen.

Etwas ungenau beim Thema Krankenhaus war am Sonntag auch der Dortmunder Tatort. Der war – zumindest teilweise – im Klinikum Dortmund gedreht worden. Das veranstaltete zur TV-Premiere ein Public-Viewing für seine Mitarbeiter – und scherzte auf Twitter über so manchen Fehler im Film.

Anscheinend darf beim Tatort Dortmund jeder Arzt mal Hand im OP-Saal anlegen. Sogar ein Internist.

Mehrfach schreiben die Mitarbeiter des Krankenhauses über „großes Gelächter“, etwa als eine Krankenhaus-Mitarbeiterin im Tatort eine kranke Taube pflegt – und das in der Klinik. Das wäre so in der echten Welt natürlich nie möglich. Im Film sieht das aber anders aus. Da schafft es Kommissarin Martina Bönisch sogar in Straßenkleidung bis kurz vor den Operationssaal.

Insgesamt neun Tage lang war das Tatort-Team im Klinikum Dortmund vor Ort, um dort zu drehen. In der aktuellen Folge geht es um eine Ärztin, die im Krankenhaus mit einer Plastiktüte erstickt wird.

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Also machen sich Faber und seine Kollegen auf in die Klinik, um dort den Täter zu finden – und landen in einem System voller heillos überforderter Ärzte und unter chronischem Zeitmangel leidenden Pflegekräften.