Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Luke Mockridge hat zuletzt mit seinem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten am 18. August für Aufsehen gesorgt. Doch nicht nur da gingen die Witze zu weit: Auch auf seiner Tour überschritt er jetzt eine Grenze.

  • Während seiner Tour nannte Luke Mockridge einen Gast „Nazi“.
  • Im Nachhinein schämt er sich für sein Verhalten.
  • Andere Comedians sind ihm zu langweilig.

Luke Mockridge bezeichnet einen Gast live als „Nazi“

Während seiner Tour „Welcome to Luckyland“ machte Luke Mockridge auch in Braunschweig halt. Dort sprach er auf der Bühne einen Gast an und fragte, woher er denn komme.

Als der Gast „Thüringen“ antwortete, entgegnete der Comedian: „Ach schön, Nazis sind da.“ Die Einsicht über den schlechten Witz kam schnell, er entschuldigte sich noch auf der Bühne bei dem Gast.

Er sei in eine Klischeefalle getappt

Wie Thüringen24 berichtet, hat sich Mockridge gegenüber DBmobil genauer zu dem Vorfall geäußert: „Ich dachte nachher: ‚Nein, das war scheiße‘. Ich habe mich geschämt.“

Dabei sei er in seine eigene Klischeefalle getappt, seine Assoziationskette hätte Thüringen sofort mit Nazi verbunden.

Eine Anzeige gab es bisher dafür nicht. Jedoch allerdings für den Auftritt im ZDF-Fernsehgarten.

Luke Mockridge äußerte sich auch grundsätzlich über die Grenze von Humor bei Comedians: „Ich will keine Kollegen benennen. Aber manche Comedians brüllen einfach nur rum, provozieren des Provozierens wegen, und das ist nicht clever, sondern dumm. Langweilig. Da muss schon eine zweite Ebene rein.“

Weiterhin keine Äußerung von Luke Mockridge zu den Peinlich-Auftritten

Ob die neue zweite Ebene auch den Peinlich-Auftritt beim ZDF-Fernsehgarten – der jetzt sogar negative Konsequenzen für Faisal Kawusi hat – begründen kann, bleibt fraglich. Auch äußerte Mockridge sich bisher nicht zu der fragwürdigen Aktion in der Bonner Innenstadt.

Es bleibt also weiterhin abzuwarten, ob er sich in seiner neuen Show „LUKE! Die Greatnightshow!“ bei Sat.1 zu den Auftritten äußern wird.