Bild: ProSieben / Willi Weber

Im Februar ist bei ProSieben die zweite Staffel der Erfinder-Show „Das Ding des Jahres“ angelaufen. Mit dabei sind viele hilfreiche, aber auch kuriose Kreationen. In der neuen Folge wollen zwei Männer aus Werl ihre Neu-Schöpfung an die Jury bringen.

Was haben „Tengo“, „Gaadi“ und „MRT 01“ gemeinsam? Sie alle sind Konkurrenten für „Clip It“ – der magnetischen Befestigung für Duschgel und Shampoo. Die Idee dazu stammt von Sebastian Distelhoff (24) und Marius Tenk (33) aus Werl bei Dortmund.

Die beiden Tüftler nehmen an der aktuellen Staffel von „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben teil, und müssen sich gegenüber 15 anderen Erfindern behaupten. Wer kann die Jury am Ende überzeugen?

Ist ein Dusch-Magnet das „Ding des Jahres“?

Distelhoff und Tenk haben ihr Start-up-Unternehmen am 1. Mai des vergangenen Jahres in Werl gegründet. Sebastian Distelhoff ist eigentlich Installateur- und Heizungsbaumeister, und kam aus der Not heraus auf die Idee eines magnetischen Dusch-Clips.

Auf der Internetseite seines Unternehmens sagt er, dass er während seines Jobs oft mit der Frage nach der „optimalen Befestigung für Shampoo und Duschgel“ zu tun hatte. Und auch privat sah er sich oft mit dem Problem konfrontiert. Denn immerhin seien Duschgel und Shampoo-Verpackungen beim Duschen regelmäßig auf dem Boden der Dusche gelandet. Zusätzlich gäbe es keine Möglichkeit, Flaschen kopfüber hinzustellen.

Stetig konfrontiert mit einem alltäglichen Problem (das auch viele Menschen da draußen haben), entwickelte er zunehmend die Idee von „Clip It“. Am Dienstagabend (26. Februar) will er seine Innovation einem Millionenpublikum beim Privatsender ProSieben vorstellen. Ob der Dusch-Magnet das „Ding des Jahres“ wird, entscheiden am Ende aber Jury und Publikum.

So werden die Erfindungen bewertet

Bei der Kür zur besten Erfindung sind sowohl die Jury als auch das Publikum gefragt. Letzteres hat allerdings im Gegensatz zu den Juroren keine Möglichkeit, die vorgestellten Produkte zu testen. Sie beurteilen allein durch einen optischen Eindruck.

In jeder Folge gibt es Duelle zwischen den einzelnen Teilnehmern. Da es in der nächsten Folge um zehn Erfindungen geht, werden fünf Duelle stattfinden. Dabei stellen die Tüftler ihre Innovationen ausführlicher vor und zeigen einen Film zum Produkt. Die Jury testest und kommentiert im Anschluss die Kreationen.

Nach jedem Duell wählt das Studiopublikum einen Gewinner. Diese treten am Ende der Folge noch einmal gegeneinander an und müssen sich der finalen Bewertung des Studiopublikums stellen. Bei dieser letzten Abstimmung entscheidet sich, wer ins Finale einzieht. Parallel zu der Abstimmung des Publikums entscheidet auch die Jury über einen Duell-Gewinner, der ins Finale einziehen soll.

Haben Jury und Publikum verschiedene Erfindungen gewählt, die ins Finale einziehen sollen, kommen beide weiter.

Im Finale entscheidet der Zuschauer zuhause

Das Finale ist der einzige Teil der Erfinder-Show, der live aufgezeichnet wird. Die anderen Folge sind vorproduziert.

Aktuelle Top-Themen:

Auch bei der Bewertung gelten andere Regeln. Denn im Finale stimmen weder das Studiopublikum noch die Jury ab. Am Ende zählen nur die Stimmen der Zuschauer zuhause. Sie entscheiden dann, was das „Ding des Jahres“ wird und wer einen Werbedeal in Höhe von 2,5 Millionen Euro ergattert.

Ob es „Clip It“ in die Finalrunde schafft, zeigt sich am Dienstagabend. Dann läuft die zweite von zwei Vorrunden zur Primetime (20.15 Uhr) auf ProSieben.