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Die ersten Folgen für Christoph Metzelder (38) im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts der Verbreitung von Kinderpornografie werden sichtbar. Die ARD ließ mitteilen, dass die Zusammenarbeit mit dem neuen TV-Experten vorerst ruht.

  • Die ARD will die Zusammenarbeit mit Christoph Metzelder vorerst ruhen lassen.
  • ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky (57) will warten, bis die Vorwürfe der Kinderpornografie gegen den ehemaligen Nationalspieler geklärt sind.
  • Der langjährige Bundesligaspieler hätte unter anderem TV-Experte bei der Europameisterschaft 2020 werden sollen.

ARD geht vorerst auf Abstand zu Christoph Metzelder

„Wir lassen die Zusammenarbeit ruhen bis zur Klärung der Vorwürfe.“ ARD-Sportkoordiantor Axel Balkausky hat gegenüber der Bild Stellung zu den Vorwürfen gegen Christoph Metzelder bezogen.

Gegen den 38-Jährigen wird derzeit ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätige die Untersuchungen gegen Metzelder wegen des Verdachts auf Verbreitung von Kinderpornografie.

Erste Erfahrungen für die ARD im Revierderby

Der ehemalige deutsche Nationalspieler arbeitete bis zuletzt für insgesamt sechs Jahre beim Pay-TV-Sender Sky. Erst im Juni sickerte die Nachricht durch, dass der langjährige Bundesligaprofi von Borussia Dortmund, Real Madrid und Schalke 04 zur ARD wechseln würde.

Im Ersten war Metzelder bereits beim DFB-Pokalspiel zwischen Energie Cottbus und dem FC Bayern München im TV im Einsatz. Er sollte zudem als TV-Experte bei der Europameisterschaft 2020 aktiv werden.

Metzelder war beim Derby für Sky und ARD aktiv

Einen ersten Vorgeschmack auf das, was hätte kommen sollen, hatten die Fans schon beim Derby zwischen dem BVB und S04 im April. Metzelder war Co-Kommentator bei der Kooperation zwischen dem Free- und Pay-TV-Sender.

Bei der ARD hätte Metzelder seinen ehemaligen Nationalmannschafts-Kollegen Thomas Hitzelsberger (37) ablösen sollen. Der arbeitet seit Februar beim VfB Stuttgart als Sportvorstand.

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Metzelder war auch beim FC Schalke 04 und RB Leipzig als Sportdirektor im Gespräch. Doch neben seiner Tätigkeit im Fernsehen hatte er sich auch für einen Trainerlehrgang beim DFB entschieden.