Reaktion im Winter

VfL Bochum: Doppel-Transfer angepeilt – Aufsteiger will aufrüsten

Der VfL Bochum muss sich aus dem Liga-Keller herauskämpfen, damit der Aufstiegsfeier nicht die Abstiegstrauer folgt. Dafür sollen zwei Transfers helfen.

Bochum – Der Start in der ersten Bundesliga hätte für den VfL Bochum rosiger aussehen können. Nur vier Punkte nach sieben Spielen katapultierten den Aufsteiger direkt wieder in den Tabellenkeller auf Platz 17.

VereinVfL Bochum
TrainerThomas Reis
StadionVonovia Ruhrstadion

VfL Bochum plant gleich doppelten Transfer: Hier sieht der Verein Handlungsbedarf

Um dem entgegenzuwirken, tüftelt der VfL Bochum an einem Transfer-Plan – auch um den Ausfall von Simon Zoller zu kompensieren. Der Stürmer verletzte sich Mitte September und zog sich einen Kreuzbandriss zu. Seine Rückkehr ist noch ungewiss.

Da ist es nicht verwunderlich, dass der VfL Bochum einen adäquaten Ersatz für das Sturmzentrum sucht. Zumal mit steigenden Besucherzahlen auch die Einnahmen und finanziellen Mittel wieder wachsen. Der VfL habe „konservativ geplant, schließlich gilt es immer noch Verbindlichkeiten abzubauen“, erklärte Sportchef Sebastian Schindzielorz der Sport Bild.

VfL Bochum: Transfer im Sturm und Mittelfeld sollen dem Verein aus dem Liga-Keller helfen

Daran will der VfL Bochum zwar festhalten, dennoch hat er sich schon nach einem neuen Stürmer umgesehen: „Wir haben uns den Markt der vertragslosen Spieler angeschaut“. Das Ergebnis ist jedoch ernüchternd. Die Verantwortlichen sollen mit einem Transfer bis zum Winter warten wollen.

Doch der Sturm ist nicht die einzige Position, der Verstärkung guttäte. Denn obwohl der Ruhrgebiets-Klub mit Elvis Rexhbecaj und Eduard Löwen das Mittelfeld sowie mit Sebastian Polter die Offensive verstärken wollte, schmerzt der Abgang von Robert Zulj – dessen Rückkehr der VfL Bochum vor Kurzem völlig ausgeschlossen hat – zu sehr.

Nicht nur im Sturm könnte beim VfL Bochum ein Transfer folgen.

Auch hier könnte der Verein im Winter offenbar einen Transfer anstreben. Bis der Verein aber spielerisch aufrüstet, müssen noch einige Spiele gespielt werden. Als nächstes geht es gegen Ebenfalls-Aufsteiger Greuther Fürth, der auch noch nicht in der Bundesliga angekommen ist und den 18. Platz belegt. Sebastian Schindzielorz will zwar den Ausdruck Finale vermeiden – dennoch sei es ein „sehr wichtiges Spiel“.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-Foto

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