Bundesliga-Spiel gegen die Eintracht

VfL Bochum: Pressekonferenz vor Frankfurt-Spiel – die Aussagen des Trainers

Der VfL Bochum empfängt heute Eintracht Frankfurt. Zuvor sprachen Trainer Thomas Reis und Spieler Danny Blum auf der Pressekonferenz. Alle Aussagen gibt es hier.

Bochum – Der VfL Bochum möchte den zweiten Bundesliga-Sieg in Folge einfahren. Heute gastiert Eintracht Frankfurt im Ruhrstadion. Die Hessen waren erst am Donnerstag (21. Oktober) noch international im Einsatz.

VereinVfL Bochum
Gründung14. April 1938
TrainerThomas Reis
StadionVonovia Ruhrstadion
Kapazität27.599 Zuschauer

VfL Bochum: Pressekonferenz heute vor Eintracht Frankfurt – alle Aussagen vom Trainer

Eintracht Frankfurt gewann in der Europa League mit 3:1 gegen Olympiakos Piräus. In der Bundesliga hat die SGE nach acht Spielen acht Punkte auf dem Konto. Der VfL steht wiederum bei sieben Zählern. Beide Teams gehen als direkte Tabellennachbarn in den Spieltag.

Wie möchte Trainer Thomas Reis das Spiel angehen? RUHR24 hat alle Aussagen von der Pressekonferenz heute vor dem Spiel gegen Frankfurt. Auch Offensivmann Danny Blum war dabei.

VfL Bochum: Pressekonferenz vor Eintracht Frankfurt – Thomas Reis muss auf fünf Spieler verzichten

Thomas Reis sprach über...

  • ... das Personal: Hartwig, Leitsch, Zoller, Bockhorn und Tesche fehlen. Sonst ist keiner dazu gekommen, wir haben viel Personal zur Verfügung.
  • ... Eintracht Frankfurt: Jeder hat im Vorfeld gesagt, dass es eine Wundertüte ist. Man hat die Qualität in der Europa League gesehen, sie haben verdient gewonnen. Sie haben sich die Tore herausgearbeitet, das wird ein hartes Stück Arbeit. Sie haben auch in München gewonnen. Die Trainingswoche hat aber gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.
  • ... die Favoritenrolle: Davon sind wir ganz weit weg. Wir dürfen es nicht überpacen. Wir haben Fürth geschlagen, aber wer jetzt meint, es geht von alleine, wird eines Besseren belehrt. Wir wollen den Sieg vergolden, aber es wird eine sehr schwere Aufgabe. Wir müssen unsere Stärken in den Vordergrund stellen und dann haben wir eine realistische Chance, drei Punkte zu holen.
VfL-Trainer Thomas Reis sprach heute auf der Pressekonferenz über das Bochum-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.

VfL Bochum: Pressekonferenz vor Eintracht Frankfurt – Thomas Reis möchte den Fitnessvorteil nutzen

  • ... den Fitnessvergleich: Wir versuchen immer aktiv zu spielen, das zeichnet uns aus. Wir wollen den Gegner unter Druck setzen, aber es spielt keine große Rolle, dass sie am Donnerstag gespielt haben. Sie haben eine große Breite im Kader, können rotieren. Wir versuchen, das Spiel so anzugehen, wie jedes Spiel. Es ist der Plan, die Punkte hierzubehalten. Wenn wir in Führung gehen, könnten die Kräfte nachlassen, das wollen wir versuchen, für uns auszunutzen.
  • ... Eduard Löwen und Sebastian Polter: Ich bin ja ein Teamplayer und erwarte von der ganzen Mannschaft, dass sie sich verbessern. Sonst hättest du den einen oder anderen Punkt mehr gesammelt. Polti muss sich belohnen, den einen oder anderen Ball mehr festmachen. Edu darf man nicht nur auf Standards reduzieren, die hat er ja zuletzt ganz ordentlich gespielt. Er hat vielleicht auch Hilfe bekommen vom Blumi, der ihm ein paar Tipps gegeben hat. Es ist bei jedem noch Luft nach oben, wir haben in Fürth die Fehler minimiert, aber die Qualität im Frankfurter Kader ist definitiv höher.
  • ... erneut Eduard Löwen und dessen Verbesserungspotenzial: Edu hat ja einen guten Schuss. Bei ihm wirkt es manchmal so, dass er etwas filigranes machen will. Den Spieler in Szene setzen geht auch mit einem einfachen Pass. Wenn er das beherzigt, wird er für uns ein sehr guter Spieler.

VfL Bochum: Pressekonferenz vor Eintracht Frankfurt – Thomas Reis schwärmt von Kostic und Kamada

  • ... Schwächen bei Frankfurt: Wir versuchen, den Gegner zu analysieren und um Dinge zu entwickeln, um zum Erfolg zu kommen. Die Umschaltbewegung wird bei Frankfurt manchmal nicht so aktiv gestaltet. Wenn man sie spielen lässt, haben sie aber eine hohe Qualität. Kostic spielt die Flanken auf den Punkt, Kamada ist sehr flexibel. Unseren Plan werde ich natürlich nicht öffentlich preisgeben.
  • ... eine Rotation aufgrund des Pokalspiels: Im Endeffekt spielt das keine Rolle. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen. Wir haben eine englische Woche, aber jetzt steht erstmal Frankfurt an. Ich bin froh, dass wir Spieler mit einer individuellen Qualität wie Danny und Takuma haben, die man nachlegen konnte in Fürth. Die Qualität wird uns im Kader helfen.
  • ... die Aufstellung in der Offensive: Ich versuche, eine Mannschaft aufzustellen, wovon wir überzeugt sind, dass sie Erfolg haben kann. Wir haben einen Kader, bei dem jeder in der Lage ist, Bundesliga zu spielen. Ich tue mich immer schwer, im Vorfeld Prognosen abzugeben. Ich hoffe, dass vor dem Spiel nichts mehr passiert.
Danny Blum möchte im Falle eines Tores des VfL Bochum gegen Eintracht Frankfurt nicht jubeln.

VfL Bochum: Pressekonferenz vor Eintracht Frankfurt – Danny Blum möchte bei einem Tor nicht jubeln

Danny Blum sprach über...

  • ... seinen Optimismus gegen Frankfurt: Optimistisch sollte man immer sein, gerade als Offensivspieler, sonst erzielst du nie ein Tor. Ich wünsche mir, dass ich meinen ersten Bundesliga-Treffer jetzt für den VfL Bochum erziele. Aus Respekt vor Frankfurt werde ich mich nicht groß bejubeln lassen, der Rest darf natürlich jubeln. Ich hatte dort zwei erfolgreiche Jahre und werde es daher sein lassen.
  • ... die Form von Eintracht Frankfurt: Natürlich habe ich auch das Spiel gesehen. Man darf die Europa League nicht mit der Bundesliga vergleichen. Da haben zuvor zum Teil andere Spieler auf dem Platz gestanden. Wenn man Frankfurt spielen lässt, bespielen sie gut die Tiefe. Sie haben gute Einzelspieler wie Kamada, der selten den Ball klatschen lässt und auf die Kette zuläuft, aufdrehen will. Man hat Schwächen gesehen, sonst hätte Olympiakos das Tor nicht geschossen. Dazu hat Piräus einige Konter schlecht ausgespielt.
  • ... seine Fitness: Ich habe mich Stück für Stück herangearbeitet, natürlich bin ich noch nicht bei 100 Prozent. Ich bin nah dran, aber es geht immer mehr. Wie lange ich durchhalten kann, ist immer vom Spiel abhängig. Ich freue mich über Spielminuten und darüber kann ich mir auch Power holen. Aber ich bin schon sehr weit.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-Foto

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