Neue Corona-Maßnahmen

VfL Bochum: 2G im Ruhrstadion – Klub nennt Richtlinie für Verschärfungen

Beim VfL Bochum gilt jetzt die 2G-Regel im Stadion. Der Klub mahnt sogar vor noch weiteren Corona-bedingten Verschärfungen.

Bochum – Die neue Corona-Schutzverordnung in NRW bringt Verschärfungen für die Fußball-Fans mit sich. Beim Revier-Rivalen FC Schalke 04 gilt jetzt ebenso die 2G-Regel, wie beim VfL Bochum. Nur geimpfte oder genesene Anhänger dürfen das Ruhrstadion betreten. Erstmals kommt diese Maßnahme am Samstag (27. November) beim Heimspiel gegen den SC Freiburg zur Anwendung.

VereinVfL Bochum
Gründung14. April 1938
TrainerThomas Reis
StadionVonovia Ruhrstadion

VfL Bochum: 2G jetzt im Stadion – Klub nennt Richtlinie für Verschärfungen

Nach der 0:1-Niederlage des VfL Bochum gegen Bayer Leverkusen hofft der Bundesliga-Aufsteiger jetzt wieder auf ein besseres Ergebnis gegen den SC Freiburg. Rund 20.000 Fans dürfen dem Spiel im Ruhrstadion unter Anwendung der 2G-Regel beiwohnen, bis Donnerstagvormittag (25. November) waren rund 19.000 Tickets verkauft.

Der VfL Bochum gab bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Saison bekannt, dass die Verschärfung auf die 2G-Regel bei den Fans wohl kein Problem sei. Die Zahl der Anhänger, die lediglich einen Corona-Schnelltest vorweisen konnten und demnach nicht geimpft waren, sei lediglich im dreistelligen Bereich gewesen, berichtete das VfL-Magazin Tief im Westen zuletzt.

VfL Bochum: Corona-Inzidenzen steigen – Bundesligisten müssen Kapazitäten reduzieren

Ging die Zuschauerzahl beim VfL Bochum in der Bundesliga aufgrund der immer wieder neuen Corona-Lockerungen zunächst stetig nach oben, könnte sich der Aufwärtstrend in den kommenden Wochen jedoch plötzlich umschlagen. Die Inzidenzen steigen, ebenso wie die Hospitalisierungsraten.

In Sachsen muss unter anderem der Bundesligist RB Leipzig gänzlich auf Zuschauer verzichten. In Niedersachsen muss der VfL Wolfsburg seine Stadionkapazität wieder halbieren. Dem VfL Bochum droht ein ähnliches Schicksal, jetzt nannte der Klub eine Richtlinie dafür.

Beim VfL Bochum gilt jetzt die 2G-Regel im Stadion.

VfL Bochum: Reduzierung der Zuschauerkapazität droht bei Überschreitung der Hospitalisierungsrate

Pressesprecher Jens Fricke erklärte am Donnerstag (25. November) bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg: „All das kann uns auch blühen. Bei einer Hospitalisierungsrate über 6 könnten Beschränkungen folgen, sodass wir mit weniger Zuschauern als aktuell auskommen müssten.“ Demnach könnte es sein, dass der VfL zeitnah zum System zurückkehren müsse, das zu Saisonbeginn galt.

Damals hieß es: Ausschließlich Dauerkarteninhaber und VfL-Mitglieder durften sich bis zu zwei Tickets sichern. Die Jahreskarten an sich ruhten jedoch.

VfL Bochum mit Wink an die Politik bei Einführung der 2G-Plus-Regel

Womöglich winke auch eine Verschärfung auf die 2G-Plus-Regel, bei der Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen Corona-Schnelltest vorweisen müssen. Jens Fricke machte im Namen des Klubs aber der Politik dazu eine Ansage: „Sollte 2G-Plus in NRW eingeführt werden, sollte dafür geprüft werden, ob dafür überhaupt genügend Testkapazitäten vorhanden sind.“

Für die Fußballprofis auf dem Feld gilt die neue 2G-Regel aber nicht. Die ungeimpften Spieler müssen in NRW einen tagesaktuellen negativen PCR-Test vorweisen. In der Corona-Schutzverordnung ist die Rede von einer „Übergangsphase“ – womöglich müssen bald auch die Akteure auf dem Rasen vollständig immunisiert sein, um ihrem Beruf nachgehen zu können.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-Foto