So hat sich Schweini über die Jahre verändert

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Für Bastian Schweinsteiger ist Schluss in der Nationalelf. Grund genug, mal zu schauen, wie er sich in den letzten zwölf Jahren äußerlich verändert hat.

Ein Spieler, tausend Frisuren: Bastian Schweinsteiger hat sich über die Jahre ganz schön gewandelt. Kurz bevor er am Mittwochabend (31. August, 20:45 Uhr live im ZDF) seine Nationalmannschaftskarriere beendet, haben wir ihn von 2004 bis 2016 fotografisch begleitet:

2004

Es beginnt alles im Jahr 2004. Sein erstes A-Länderspiel bestreitet Schweini – ebenso wie sein langjähriger Nationalmannschaftskollege Lukas Podolski – am 6. Juni 2004 in Kaiserslautern bei der 0:2-Niederlage gegen Ungarn.

2005

In einem Testländerspiel am 8. Juni 2005 in Mönchengladbach gegen Russland erzielt Schweini beim 2:2 seine ersten beiden Tore. Beim Confed-Cup holt der Münchener mit der Nationalelf den dritten Platz gegen Mexiko (4:3 n.V.), nachdem er im Halbfinale gegen Brasilien ausschied.

2006

Das erste große Turnier für Schweini: Die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Gegen Italien ist im Halbfinale Schluss. Im Spiel um den dritten Platz beim 3:1-Sieg gegen Portugal macht er zwei Tore und ist Vorbereiter des dritten Treffers, eines Eigentors des Portugiesen Petit, und wird nach diesem Spiel als „Man of the Match“ ausgezeichnet.

2007

Ausruhen zwischen Welt- und Europameisterschaft. Bei der Nationalmannschaft passiert im Jahr 2007 nicht viel.

2008

Es ist EM-Zeit und Bastian Schweinsteiger tritt in Österreich und der Schweiz an. Zunächst gehört er nicht zur Startformation, sieht im zweiten Gruppenspiel Rot nach einer Tätlichkeit. Im Finale gegen Spanien verlieren die Deutschen mit 0:1.

2009

Schweinsteiger ist inzwischen zum Führungsspieler der Nationalmannschaft herangereift, trägt immer öfter die Kapitänsbinde.

2010

Es ist WM in Südafrika und der Bayer ist hinter Philipp Lahm zweiter Mannschaftskapitän. Bei dieser WM erreicht Schweini mit seiner Mannschaft erneut den dritten Platz. Er wird ins All-Star-Team gewählt und als einer von zehn Spielern für den „Goldenen Ball“ als bester Spieler des Turniers nominiert, geht bei der Wahl jedoch leer aus.

2011

Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen der Quali für die EM 2012 in Polen und der Ukraine. Bei der Auslosung wird Deutschland mit Holland, Dänemark und Portugal in einer Gruppe antreten.

2012

EM in Polen und der Ukraine: Wieder Halbfinale gegen Italien, wieder das Aus für Schweinsteiger. Die Bilder vom jubelnden Mario Balotelli wird auch er noch lange im Kopf behalten.

2013

Die Nationalmannschaft hat 2013 nicht den großen Stellenwert. Dafür aber realisiert Schweini seinen Traum mit dem FC Bayern und holt die Champions-League - 2:1 gegen den BVB heißt es am Ende.

2014

Auf den Sieg in der Champions League folgt der nächste große Titel. Als echter Führungsspieler leistet Schweinsteiger einen großen Beitrag zum WM-Triumph von Brasilien. Wer erinnert sich nicht an die Gänsehaut-Szenen beim Finale gegen Argentinien, als Schweinsteiger mit Platzwunde unterm Auge bis zum bitteren Ende für den Pokal kämpfte? Nach dem Rücktritt von Philipp Lahm wird Schweini ab September Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

2015

Schweinsteiger wechselt in diesem Jahr von Bayern München zu Manchester United. Die ganz großen Zeiten scheinen für den alternden Star vorbei zu sein - zumindest in der Nationalmannschaft.

2016

Trotz seiner vielen Verletzungen wird Schweinsteiger für die EM in Frankreich nominiert. Er macht sein 15. EM-Spiel und ist bei Europameisterschaften damit deutscher Rekordhalter. Das Turnier endet im Halbfinale gegen Frankreich. Schweinsteiger verursacht einen Handelfmeter und verliert mit seinem Team am Ende 2:0. Am 29. Juli 2016 tritt er als Nationalspieler zurück. Am 31. August 2016 soll er bei einem Freundschaftsspiel gegen Finnland sein letztes Länderspiel absolvieren.