S04-Torwart mit Appell

Schalke 04: Corona nach der ersten Impfung - Ralf Fährmann verrät jetzt Details

Jetzt geht auch für Ralf Fährmann die zweite Liga los. Der Torwart des FC Schalke 04 war zuvor an Corona erkrankt - und schildert nun, wie es ihm dabei erging.

Gelsenkirchen - Ralf Fährmann wird im September 33 Jahre alt und hat nach eigenem Bekunden im Fußball schon „sehr viel erlebt“. Doch dieser Sommer hielt für den Torwart des FC Schalke 04 dann doch noch mehrere Premieren parat.

NameRalf Fährmann
Geboren27. September 1988 (Alter 32 Jahre), Chemnitz
Größe1,96 Meter
Gewicht93 Kg
EhepartnerNadine Fährmann (verh. 2016)
Aktuelles TeamFC Schalke 04

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Vertrag beim S04 zu verringerten Bezügen verlängert

So verlängerte Ralf Fährmann seinen Vertrag beim FC Schalke 04 zu verringerten Bezügen. Zwar ist dem königsblauen Schlussmann so nun schriftlich zugesichert, sogar noch bis zum 30. Juni 2025 ein Millionen-Gehalt beziehen zu können und damit zwei Jahre länger als bislang vereinbart.

Dennoch zählt der gebürtige Chemnitzer, der mit kurzen Unterbrechungen seit 13 Jahren beim S04 spielt, zu einer Minderheit. Kaum ein Fußball-Profi bleibt so lange bei einem Verein und stimmt darüber hinaus vor einem langfristigen Vertrag einer Gehaltsreduzierung zu.

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Heimspiel gegen Erzgebirge Aue sein erstes Zweitligaspiel

Allein 260 Spiele hat Ralf Fährmann schon für den FC Schalke 04 absolviert. Hinzu kommen Partien für Eintracht Frankfurt, Norwich City und deutsche Junioren-Nationalmannschaften.

Dennoch ist das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue auch für den S04-Torwart ein besonderes: Es ist sein erstes Spiel in der zweiten Liga. Er selbst sieht es übrigens gelassener.

Ralf Fährmann ist bestens gelaunt. Der Torwart ist nach überstandener Corona-Erkrankung zurück im S04-Training.

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Vor vier Wochen erst an Corona erkrankt

„Für mich ist es ein ganz normales Spiel. 20.000 Fans werden da sein, die gute Stimmung machen - ich freue mich darauf“, gab der 32-Jährige einen Tag vor dem Aufeinandertreffen mit den Sachsen auf einer Pressekonferenz zu Protokoll.

Dass der Schlussmann sich freut, dürfte unabhängig von seiner Liebe zu dem Sport noch einen weiteren Grund haben. Denn nur etwas mehr als eine Woche zuvor war noch unklar, wann und in welchem Zustand Ralf Fährmann dem FC Schalke 04 nach seiner Corona-Erkrankung wieder zur Verfügung steht.

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Nach Corona-Erkrankung schnelles Comeback im DFB-Pokal

Mittlerweile gibt es zahlreiche Beispiele, wie unter anderem auch Leistungssportler unter den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung zu kämpfen haben. Zuletzt verzichtete beispielsweise Dean Henderson darauf, mit Manchester United wegen „ständiger Müdigkeit“ ins Trainingslager zu reisen. Der Torwart hatte in der vergangenen Saison David de Gea zwischen den Pfosten verdrängt, kämpft aber nun mit Folgen der Erkrankung.

Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining stand Ralf Fährmann für den FC Schalke 04 schon wieder auf dem Platz.

Nicht so Ralf Fährmann. Zwei Wochen lang verbrachte der Torwart daheim in Isolation, ehe er ins Mannschaftstraining zurückkehrte. Sein Zustand war so gut, dass er nur wenige Tage später beim 4:1-Sieg des FC Schalke 04 im DFB-Pokal gegen den FC 08 Villingen schon wieder für die „Knappen“ auflaufen konnte.

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Corona-Erkrankung verlief mild und leicht

„Natürlich“ habe er sich über sein erstes Spiel in dieser Saison gefreut, gab der 32-Jährige rückblickend zu. „Das war ein sehr souveräner Auftritt mit einem guten Ergebnis.“

Dass er dabei selbst schon wieder mitwirken konnte, hatte er einem „glücklicherweise milden und leichten Verlauf“ zu verdanken, wie Ralf Fährmann nun auf der besagten Pressekonferenz des FC Schalke 04 verriet. Dabei dürfte der Schlussmann sich zunächst wie in einem falschen Film vorgekommen sein.

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Corona-Erkrankung eine Woche nach der ersten Impfung

Entgegen anderslautender Vermutungen zählte Ralf Fährmann nicht zu den Impf-Verweigerern beim FC Schalke 04. „Ungefähr eine Woche vor dem positiven Corona-Test hatte ich mich das erste Mal impfen lassen“, erklärte der 32-Jährige.

„Drei, vier Tage lang ging es mir nicht so gut“, so der Torwart weiter. „Danach konnte ich aber schon wieder zu Hause trainieren, weswegen mir anschließend der Einstieg ins Mannschaftstraining leicht gefallen ist. Ich hatte unter dem Strich nur wenig Probleme.“

Dennoch ist es Ralf Fährmann ein Anliegen gewesen, eine wichtige Nachricht loszuwerden. „Ich habe gesehen, wie schnell es gehen kann. Daher kann ich nur appellieren, sich impfen zu lassen.“

Rubriklistenbild: © Tim Rehbein/RHR-FOTO

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