S04 verliert unglücklich

Schalke 04: Einzelkritik gegen den KSC – zwei Leistungsträger leisten sich üble Patzer

Victor Palsson vom FC Schalke 04 beschwert sich, weil er die Rote Karte gegen den KSC gesehen hatl
+
Eine Rote Karte für Victor Palsson wurde für Schalke 04 teuer. Alle Noten in der Einzelkritik.

Der FC Schalke 04 belohnte sich gegen den KSC nicht für eine passable Leistung. Alle Noten der Spieler des FC Schalke 04 gibt es in der Einzelkritik.

Der FC Schalke 04 hat gegen den Karlsruher SC unglücklich mit 1:2 verloren. Eine kämpferische Leistung reichte nicht, weil der S04 in Unterzahl ein Traumtor kassierte. In der Einzelkritik fallen die Noten dennoch passabel aus.

VereinFC Schalke 04 (S04)
OrtGelsenkirchen
StadionVeltins-Arena
TrainerDimitrios Grammozis

Schalke 04 gegen KSC in der Einzelkritik: Alle Noten für den S04 im Überblick

Ralf Fährmann: Schon nach einer Minute musste der zuletzt starke Torwart hinter sich greifen. Der Karlsruher Kyoung-Rok Choi kam zwar recht unbedrängt zum Abschluss. Dennoch war sein Schuss zum 1:0 für den KSC haltbar. In der Anfangsphase präsentierte sich Ralf Fährmann wackelig und teilweise schlampig im Spielaufbau. Dann aber mit klasse Parade gegen Hofmann (38.). Hatte später nicht mehr viel zu tun. Beim Traumtor von Wanitzek ohne Abwehrchance. Note: 4,5

Malick Thiaw: Schöner öffnender Ball auf Darko Churlinov beim Ausgleich für den FC Schalke 04 (15.). Allerdings leistete sich der junge Innenverteidiger auch vereinzelt Abspielfehler. Nach einem Eckball tauchte er selbst vor dem gegnerischen Tor auf, sein Kopfball stellte Gersbeck aber nicht vor größere Probleme. Insgesamt eine ordentliche Partie vom Youngster. Note: 3

Schalke 04 gegen KSC in der Einzelkritik: Ballverlust von Ko Itakura wird teuer

Ko Itakura: Der neue Abwehrchef des FC Schalke 04 strahlte über 87 Minuten eine große Ruhe aus. In Ballbesitz eine Augenweide, hatte aber in der ersten Halbzeit Probleme im Defensivzweikampf (nur 20 Prozent gewonnen). Leistete sich in der 88. Minute im Vorwärtsgang den bitteren Ballverlust, den Wanitzek mit dem Tor zum 1:2 bestrafte. Daher in der Einzelkritik nur Note: 4

Marcin Kaminski: Der schnelle KSC-Angreifer Phlipp Hofmann stellte den S04-Neuzugang teils vor arge Probleme. Leistete sich zumindest keine gröberen Fehler. Jubelte etwas zu früh, nachdem er in der 50. Minute aus knapper Abseitsposition einköpfte. Note: 3,5

Der FC Schalke 04 durfte gegen den KSC nur einmal nach dem Tor von Simon Terodde jubeln.

Schalke 04 gegen KSC in der Einzelkritik: Noten-Abzüge auch für Victor Palsson

Darko Churlinov: Sein beherzter Einsatz machte den 1:1-Ausgleich von Simon Terodde möglich. Auch ansonsten sehr quirlig unterwegs, allerdings auch manchmal etwas übermütig. In der zweiten Hälfte baute er merklich ab. Nach 72 Minuten war Schkuss. Note: 3,5

Victor Palsson: Der Staubsauger des FC Schalke lieferte im Mitteldfeld des FC Schalke 04 eine stabile Partie ab. Besonders im Luftzweikampf war er kaum zu bezwingen. Blieb mit seinem ersten Abschluss am Gegenspieler hängen (48.). Sein taktisches Foul war nicht böse gemeint, die Rote Karte ist zwar hart, aber vertretbar (72.). Weil er damit seine Mannschaft geschwächt hat, gibt es in der Einzelkritik Abzüge und die Note: 4,5

Schalke 04 gegen KSC in der Einzelkritik: Note 3 für Thomas Ouwejan

Thomas Ouwejan: Aus dem Spiel heraus gelang ihm anfangs offensiv nicht sehr viel. Mit zunehmender Spieldauer deutlich auffälliger und mit guten Flanken. Außerdem schlug er ordentliche Standards. So etwa jenen Freistoß, den Marcin Kaminski zum vermeintlichen 2:1 einköpfte. Zum Ende wurde er wieder etwas schwächer. Note: 3

Rodrigo Zalazar bekommt in der Schalke-Einzelkritik gegen den KSC die Note 4.

Rodrigo Zalazar: Der Neuzugang von Eintracht Frankfurt bringt eine spielerische Komponente mit, die dem Spiel des FC Schalke 04 gut zu Gesicht steht. Nach einer umtriebigen Anfangsphase ließ er etwas nach. In aussichtsreichen Situationen traf er häufig die falsche Entscheidung. Sein krachender Distanzschuss in der 67. Minute geriet zu zentral auf Gersbeck. Note: 4

Schalke 04 gegen KSC in der Einzelkritik: Note 4 für Drexler und Bülter

Dominick Drexler: Er kehrte gegen den Karlsruher SC nach überstandener Verletzung wieder in die Startelf zurück. Präsentierte sich durchaus giftig, spielerisch heute mit Luft nach oben. Ihm war anzumerken, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist. Spät im Spiel machten sich seine Knieprobleme wieder bemerkbar. Nach 72 Minuten angeschlagen ausgewechselt. Note: 4

Marius Bülter: Der kongeniale Sturmpartner von Simon Terodde hing gegen den KSC etwas in der Luft. Seine beiden Torabschlüsse brachten keine Gefahr für das KSC-Tor, als Vorbereiter konnte er ebenfalls nicht glänzen. Note 4

Im Gegensatz zu Schalke-Knipser Simon Terodde (l.) blieb Marius Bülter ohne Torbeteiligung gegen den KSC.

Schalke 04 gegen KSC in der Einzelkritik: Note 2,5 für Simon Terodde

Simon Terodde: Nach 12 Minuten tauchte der Torjäger vom Dienst erstmals gefährlich vor dem KSC-Tor auf, stand aber knapp im Abseits. Drei Minuten später versenkte er die Kugel in unnachahmlicher Knipser-Manier aus spitzem Winkel zum 1:1 ins Netz. Ansonsten war von ihm allerdings nicht sehr viel zu sehen. Note: 2,5

Marvin Pieringer: Die Leihgabe vom SC Freiburg ersetzte nach 72 Minuten Marius Bülter. Wegen der kurzen Spielzeit bleibt er in der Einzelkritik: Ohne Note

Mehmet Can Aydin: Auch er wurde in der 72. Minute eingewechselt, kam für Darko Churnilov. Ohne Note

Florian Flick: Kam nach dem Platzverweis von Victor Palsson für Rodrigo Zalatar in die Partie (76.). Ohne Note