Strafen für Fanvergehen wie Pyro und Banner: So viel zahlen BVB und S04

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Für die Fanvergehen beim Auswärtsspiel gegen Düsseldorf wurde der BVB zur Kasse gebeten. Foto: Marcel Kusch/dpa

Im Ranking der Strafzahlungen für Fanvergehen wie Pyro, Banner und Co. liegen der BVB und der S04 weit vorne. Hier mehr erfahren.

Im Ranking der Strafzahlungen für Fanvergehen wie Pyro, Banner und Co. der vergangenen Saison liegen Borussia Dortmund und Schalke 04 weit vorne. Den ersten Platz belegt jedoch ein anderer Bundesligist.

  • Faszination Fankurve hat das Ranking der Strafzahlungen für Fanvergehen der Saison 2018/2019 veröffentlicht.
  • Aufgelistet sind die Vereine der 1. und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga.
  • Insgesamt liegt die Summe der Strafen für Pyro, Banner und Co. bei über 3 Millionen Euro.

Acht Mal wurde der BVB für das Fehlverhalten seiner Fans in der vergangenen Saison bestraft. Besonders hoch fiel die Geldstrafe wegen Pyrotechnik beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf aus. Insgesamt zahlte der Verein 241.000 Euro. Damit belegt der Vizemeister den dritten Platz im Ranking der Fanvergehen.

Schalke zahlt für Fanvergehen 106.000 Euro

Etwas besser haben sich die Anhänger von Schalke 04 benommen. Drei Mal wurde Königsblau, unter anderem wegen der Choreo im Revierderby, in der vergangenen Spielzeit zur Kasse gebeten. Insgesamt musste der Klub dafür 106.000 Euro berappen. Damit liegt der S04 im Vergleich zu den anderen Vereinen der drei deutschen Top-Ligen auf Platz zwölf.

Eintracht Frankfurt führt das Ranking mit Abstand an

Mit 367.000 Euro musste Eintracht Frankfurt, der neue Verein von Ex-BVB-Profi Erik Durm (27), mehr Strafe zahlen als jeder andere deutsche Verein. Allein die silvesterlichen Pyro-Auftritte in der Europa League kosteten die Hessen über 200.000 Euro.

Den zweiten Platz im Ranking der Fanvergehen belegt mit dem Hamburger SV ein Zweitligist. Für neun Strafen musste der HSV, dessen Linksverteidiger Douglas Santos (25) unbedingt zum S04 wollte, knapp 300.000 Euro lockermachen. Die Hälfte der Summe war nach den Pyro-Vorfällen beim Stadtderby gegen St. Pauli fällig.

Der FC Bayern München (236.750 Euro) und Fortuna Düsseldorf (174.125 Euro) komplettieren die unrühmliche Top 5. Die wenigsten Strafzahlungen eines Bundesligisten musste RB Leipzig leisten. Lediglich beim DFB-Pokalfinale gegen Bayern München (0:3) fiel die Anhängerschaft der Sachsen negativ auf und sorgte so für eine Geldstrafe von 7.000 Euro.

DFB investiert das Geld in Stiftungen

In einigen Fällen dürfen die Klubs einen Teil der Strafzahlungen für Fanvergehen in vereinseigene Gewaltpräventions-Maßnahmen investieren. Der DFB, dessen neuer Präsident mehr Bundespräsident als Bundeskanzler sein soll, unterstützt mit dem eingenommenen Geld verschiedene Stiftungen.

Das komplette Ranking und die Zusammensetzung der Strafzahlungen listet Faszination Fankurve auf.