Bild: Jens Büttner/dpa

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Jerome Boateng (31). Wie der WDR und die Süddeutsche Zeitung berichten, geht es um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung an seiner Ex-Freundin.

  • Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Jerome Boateng.
  • Es geht um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.
  • Die geschädigte Person soll seine Ex-Freundin sein.

Jerome Boateng: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

In einem Fall soll die Staatsanwaltschaft laut WDR und SZ Anklage erhoben haben. In einem weiteren Fall würde die Polizei noch gegen Boateng ermitteln.

Gegenüber dem WDR und der SZ äußerte sich eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München: „Die Staatsanwaltschaft München I hat seit Herbst 2018 ein Verfahren gegen Jerome Boateng wegen gefährlicher Körperverletzung geführt und nach umfangreichen Ermittlungen am 11. Februar 2019 Anklage zum Amtsgericht München erhoben.“

Amtsgericht München hat Klage gegen Boateng noch nicht komplett zugelassen

Aktuell handele es sich um ein sogenanntes „Zwischenverfahren“. Der Richter habe noch nicht über Zulassung der Anklage entschieden. Es würden weitere Ermittlungen über den FC-Bayern-Star folgen. Es gebe wohl unterschiedliche Ansichten zwischen Gericht und Anklagebehörden. Allerdings sei die Nebenklage der Geschädigten schon zugelassen.

Boateng wird durch eine Anwaltskanzlei vertreten. Diese äußerte sich gegenüber WDR und SZ über die Ermittlungen und die Anklage. Der Sachverhalt sei privat und beruhe auf unbewiesenen Behauptungen Dritter.

Boateng beim FC Bayern in der Kritik

Der Verteidiger vom FC Bayern München hat aktuell also nicht nur mit der sportlichen Situation im Klub zu kämpfen. Nun muss er sich auch noch mit der Justiz beschäftigten.

Gegen Ende der vergangenen Saison 2018/2019 galt er als möglicher Kandidat bei Ligakonkurrent Borussia Dortmund. Boateng blieb jedoch beim FC Bayern München. Hingegen wechselte Mats Hummels (30) zum BVB.

Rund um den Ligakracher Bayern München gegen Borussia Dortmund im April gab es ebenfalls Ärger um Boateng. Der hatte nach der Partie zu einer Party ins P1 eingeladen. Das hatte Hasan Salihamidzic kritisiert.