Bild: Mathias Balk/dpa

Am Samstag (1. Juni) findet um 21.00 Uhr das Finale der Champions League zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool im Stadion Wanda Metropolitano in Madrid statt. Auch wenn das Endspiel erneut ohne eine deutsche Mannschaft auskommen muss, werden einige ehemalige und sogar tatsächlich aktive Akteure aus der Bundesliga im Einsatz sein.

  • Tottenham Hotspur trifft im Finale der Champions League auf den FC Liverpool
  • Das Endspiel findet am 1. Juni um 21.00 Uhr in Madrid statt
  • Obwohl keine deutsche Mannschaft im Endspiel steht, steckt doch ganz viel Bundesliga drin

Es wird das Duell zweier echter „Mentalitätsmonster“. Tottenham Hotspur, das im Halbfinal-Rückspiel einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Erfolg gegen Ajax Amsterdam drehen konnte, trifft auf den FC Liverpool. Das Team von Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp (51) erreichte das Finale nach einem sensationellen 4:0-Erfolg im Rückspiel gegen den FC Barcelona. Das Hinspiel hatten die „Reds“ noch mit 0:3 verloren.

So viel Bundesliga ist im Finale der Champions League im Einsatz

Jürgen Klopp, den Subotic für den besten Trainer der Welt hält, ist bei Weitem nicht der einzige aus der Bundesliga Bekannte, der am Samstag im Endspiel um die Champions League mitwirkt. Auch einige ehemalige Spieler und zwei deutsche Schiedsrichter werden im Einsatz sein.

Beim FC Liverpool kämpfen neben Jürgen Klopp, den Real Madrid als Trainer verpflichten wollte, auch die aus der Bundesliga bekannten Joel Matip, Divock Origi, Xherdan Shaqiri, Roberto Firmino und Naby Keita um den berühmten Henkelpott. Matip und Origi waren es auch, die den FC Liverpool im Zusammenspiel auf die Siegerstraße brachten.

Jürgen Klopp steht in seinem dritten Champions League-Finale. Foto: Dave Thompson/PA Wire/dpa
Jürgen Klopp steht in seinem dritten Champions League-Finale. Foto: Dave Thompson/PA Wire/dpa

Der frühere S04-Profi Joel Matip (27) war vor dem Finale voll des Lobes für seinen Trainer. „Er bereitet uns top vor und versucht alles, damit wir nicht zu sehr in Gedanken versunken sind. Aber natürlich ist uns allen bewusst, was für ein wichtiges Spiel das ist“, so Matip im Interview.

Etwas weniger bekannt, aber nicht weniger wichtig, ist Peter Krawietz (47) auf Seiten des LFC. Krawietz war in der Bundesliga bereits als Chefscout für den FSV Mainz 05 und als Assistenztrainer von Jürgen Klopp beim BVB aktiv.

Superstar von Tottenham spielte fünf Jahre in der Bundesliga

Bei den Spurs ist die Liste der früheren Bundesliga-Akteure im Finale der Champions League wesentlich kürzer. Einzig Heung-Min Son (26) spielte bereits in der Bundesliga. Von 2010 bis 2013 stand der Südkoreaner beim HSV unter Vertrag, anschließend schloss er sich für zwei Jahre der Werkself aus Leverkusen an.

Vor dem Spiel gab sich Son optimistisch. „Wir können durch unseren Zusammenhalt und unsere Qualität jeden Gegner schlagen“, so der 26-Jährige vor dem Finale.

Zwayer und Borsch vertreten die Bundesliga im Schiedsrichterteam

Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben sind zwei Namen aus der Bundesliga im Endspiel der Königsklasse beteiligt. Mark Borsch (42) und Felix Zwayer (38), der strittige Szenen im Revierderby zu bewerten hatte, assistieren dem niederländischen Videoschiedsrichter Danny Makkelie (36).

Auf dem Platz leitet der Slowene Damir Skomina (42) das Geschehen. Seine Landsmänner Jure Praprotnik (24) und Robert Vukan (42) assistieren ihm. Vierter Offizieller ist Antonio Mateu Lahoz (42) aus Spanien.