Bayern-Coach gibt Auskunft

Neuer Plan für Sorgenkind Sané? Nagelsmann überrascht mit Andeutung - „Wird Momente geben“

C Bayern Training, Saebenerstrasse Muenchen, im Bild: Marc Roca (FCB), Leroy Sane (FCB) und Corentin Tolis
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Drei Spieler auf der Suche nach ihrer Form: Marc Roca, Leroy Sané und Corentin Tolisso (v.l.).

Beim FC Bayern haben mehrere Profis einen schweren Stand. Trainer Julian Nagelsmann äußerte sich kürzlich über die möglichen Positionen eines seiner Sorgenkinder.

München - Mit Julian Nagelsmann* holte der FC Bayern einen Trainer, der in den vergangenen Jahren nicht nur auf fachlicher sondern auch auf menschlicher Ebene große Kompetenzen bewies. Der Coach war sich am Montag nicht zu schade, die Fragen der Fans zu beantworten und gab beim ‚Q&A‘ des vereinseigenen YouTube-Kanals geduldig und offen Auskunft. Dabei ging es auch um sportlich relevante Themen.

FC Bayern: Julian Nagelsmann mit überraschender Reaktion auf Positions-Frage um Leroy Sané

Einen User wollte etwa wissen, was es mit Position von Leroy Sané auf sich hat. „Sané nur noch auf der linken Seite?“, fragte der Bayern-Anhänger, woraufhin Nagelsmann eine unerwartete Antwort parat hatte. „Ne, würde ich nicht sagen. Ich bin schon ein Trainer, der für Variabilität stehen will und natürlich auch von seinen Spielern verlangt, dass sie verschiedene Positionen spielen können. Das gilt auch für Leroy“, meinte der 34-Jährige abgeklärt.

„Man muss als Trainer immer beachten, dass der Spieler sich auch wohl fühlt und dass er sein besten Potenzial auf dem Platz bringt“, weiß Nagelsmann. Es werde jedoch „trotzdem Momente geben, wo er auch über rechts oder auch zentral spielt“, so der Trainer. „Wir haben gegen Hertha irgendwann umgestellt und ihn auf die zentrale Zehn gestellt, auch das ist eine Position, die ihm sehr gut liegt. Das sollte man nicht so festlegen.“

Dass Sané auf links sowie auf rechts gut aufgehoben ist, bewies er in seiner bisherigen Karriere bereits mehrfach auf hohem Niveau. Doch in der Zentrale, die beim FC Bayern mittlerweile traditionell von Thomas Müller* bekleidet wird, ist der 45-Millionen-Einkauf bisher noch nicht in Erscheinung getreten. „Leroy hat die Qualitäten, überall auf dem Platz eine tragende Rolle spielen zu können können, unabhängig von der Seite oder der Position“, bekräftigt Nagelsmann.

FC Bayern: Muss Thomas Müller um seine Position fürchten? Leipzig-Spiel als Chance für Sané

Am nächsten Spieltag wird Sané angesichts der Verletzung von Kingsley Coman während der Länderspielpause wohl wieder die rechte Seite beackern, sollte Youngster Jamal Musiala nicht erneut den Vorzug erhalten. Der 18-Jährige rückte anstelle seines Nationalmannschaftskollegen bereits beim letzten Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC in die Startelf und zahlte das Vertrauen seines Trainers mit einem Treffer zurück.

Dass Sané Thomas Müller auf einer für ihn noch ungewohnten Position nicht den Rang ablaufen wird, ist wohl unwahrscheinlich. Der Flügelflitzer, der zuletzt beim DFB-Team glänzte, sucht derzeit ohnehin noch nach seiner Form. Das kommende Spitzenspiel gegen den Vorjahres-Dritten Leipzig wäre die ideale Chance, um den Schwung aus der Länderspielpause zum FC Bayern* mitzunehmen. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA