Omikron grassiert

FC Bayern zieht neue Corona-Konsequenzen: Maßnahmen im Winter verschärft

Der FC Bayern München will nicht erneut für derartige Diskussionen wie noch vor wenigen Monaten sorgen. Der Verein zieht Konsequenzen.

München (DPA) – Eine der größten Diskussion im Fußball-Deutschland der vergangenen Monate löste der ungeimpfte Joshua Kimmich aus. Kurz darauf infizierte sich der Nationalspieler und Bayern-Star selbst mit Corona. Der Verein reagierte schon damals und verschärft jetzt ein weiteres Mal die Maßnahmen.

FC Bayern zieht neue Corona-Konsequenzen: Maßnahmen im Winter verschärft

Der FC Bayern intensiviert wegen der Corona-Pandemie seine Test- und Hygienemaßnahmen. Wie die Münchner mitteilten, betrifft dies beispielsweise „die Beachtung von Abstandsregeln, das Tragen von Masken oder auch eine Kontaktreduzierung im Umfeld von Trainingseinheiten und Spielen“.

Zudem seien „in der Winterpause vor allem Auffrischungsimpfungen als zentrale Maßnahme zum Schutz vor Corona-Infektionen oder schweren Verläufen einer Corona-Infektion durchgeführt“ worden.

FC Bayern reagiert auf Omikron: Viele Tests und intensive Hygienemaßnahmen

Vor dem Rückrundenstart beschäftigt die als sehr ansteckend geltende Omikron-Variante die gesamte Fußball-Bundesliga. Es werde „in enger Abstimmung mit dem Münchner Gesundheitsamt“ mit Trainingsbeginn „wieder deutlich engmaschiger getestet und zudem alle Hygienemaßnahmen intensiviert“, schrieb der FC Bayern.

Mannschaftsarzt und Bayern-Kardiologe Roland Schmidt sagte: „Alle Spieler, Trainer, sowie Staff-Mitglieder, bei denen dies bereits möglich war, haben die Booster-Impfung erhalten. Die Übrigen haben den Genesenen-Status oder sind geimpft.“

Die Münchner starten am 2. Januar ihre Rückrundenvorbereitung. Seinen Bundesliga-Neustart nach der kurzen Winterpause bestreitet der deutsche Fußball-Rekordmeister gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena am Freitag, (7. Januar) um 20.30 Uhr.

„Mit dem der aktuellen Lage angepassten Hygienekonzept und der erweiterten Teststrategie wollen wir das Risiko der Eintragung einer Corona-Infektion möglichst reduzieren. Wir werden hierbei auch auf eine Reduzierung von engen Kontaktsituationen abseits des Fußballplatzes achten“, erläuterte Schmidt.

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