Krisen-Gipfel in Barcelona wegen Dembélé

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Ein Bild mit Symol-Charakter: Ousmane Dembélé liegt im Trikkot des FC Barcelona am Boden. Foto: Ion Alcoba Beitia/gtres/dpa

Der FC Barcelona will Ousmane Dembélé nicht aufgeben. Alle Barca-Bosse trafen sich mit den Beratern des Skandal-Profis. Das wird von ihm gefordert.

Zu viel Fast Food. Unentschuldigtes Fehlen beim Training. Unprofessionelle Einstellung. Die Mängelliste von Ousmane Dembélé (21) beim FC Barcelona ist lang. Zu lang für die Verantwortlichen.

Zuletzt hieß es, dass der FC Liverpool an einem Transfer von Ousmane Dembélé interessiert sei. Knapp 100 Millionen Euro soll der Klub von Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp bereit sein, zu zahlen. Das schrieb die britische Tageszeitung „Sun“.

Stimmt die Zahl, dürfte der FC Barcelona ins Grübeln kommen. Nicht nur, weil die Spanier im Sommer 2017 Dembélé schließlich für 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund verpflichtet hatten. Plus Bonuszahlungen.

Viel mehr, weil der 21-Jährige mehr und mehr die Nerven der Verantwortlichen strapaziert. Dabei sind die Wechselgerüchte nur das Sahnehäubchen. Meldungen, mit denen der Klub sowieso jedes Jahr konfrontiert wird.

Barcelona-Bosse fordern mehr Professionalität von Ousmane Dembélé

Die Disziplinlosigkeiten stören wesentlich mehr. Zuletzt fehlte Dembélé unentschuldigt beim Training. Die Folge: Der französische Nationalspieler wurde für das nächste Spiel aus dem Kader gestrichen.

Selbst Mitspieler haben angefangen, den Ex-Dortmunder zu kritisieren. Sie fordern mehr Professionalität ein. Wie auch die Barcelona-Bosse. Hoffentlich weniger Probleme macht Marcus Thuram. Dieser steht nämlich offenbar im BVB-Visier.

Laut der spanischen Sport-Tageszeitung „Mundo Deportivo“ kam es deswegen am Dienstag (13. November) zu einem Gipfel-Treffen. Für insgesamt eine Stunde. Demnach war von Barca-Seite alles anwesend, was Rang und Namen hatte: Der Präsident, der Vize-Präsident, der Generaldirektor und der Sportdirektor.

+++ Dortmunder Vermieter verklagt Démbéle +++

Für Dembélé waren zwei Berater zugegen. Immerhin: Der Flügelspieler wird grundsätzlich positiv in der Mannschaft wahrgenommen. Trotzdem muss der 21-Jährige professioneller denken und werden.

Gelegenheit dazu hat er wohl auch weiterhin. Denn: Der Barca-Präsident möchte auch zukünftig auf Dembélé setzen.

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Mehr Training, mehr Spanisch lernen und pünktlicher sein

Heißt: pünktlicher sein. Extraschichten einlegen. Mehr kommunizieren. Fleißiger Spanisch lernen. Ansonsten landet Dembélé vielleicht tatsächlich bald bei Klopp. Ein Verkauf könnte dem BVB weitere Millionen in die Kassen spülen.