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Die abgelaufene Transferperiode war eine denkwürdige für die Bundesliga. Schließlich stellten die Mannschaften in Deutschland einen neuen Transferrekord auf.

  • Insgesamt gaben die Mannschaften in der 1. Bundesliga 705 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Somit wurde ein neuer Transferrekord aufgestellt.
  • Mit 137 Millionen Euro ist der BVB die Mannschaft mit den höchsten Transferausgaben.
  • Der S04 agierte etwas zurückhaltender auf dem Transfermarkt.

Transferrekord: Bundesliga gibt 705 Millionen Euro für neue Spieler aus

Am 2. September schloss das Transferfenster mit einem lauten Knall. Denn die Mannschaften der 1. Bundesliga haben insgesamt mehr als 705 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben.

Damit wurde der Transferrekord aus dem Sommer 2017 pulverisiert. Damals investierten die Mannschaften 577 Millionen Euro in neue Spieler.

Mit 137 Millionen Euro investierte der BVB am meisten in neue Spieler

Borussia Dortmund ließ sich die Verbesserung des Kaders am meisten kosten. Für den Titelangriff auf den FC Bayern zahlte der BVB etwa 137 Millionen Euro. Sieben Millionen mehr als der deutsche Rekordmeister. Bald könnte der BVB noch mehr ausgeben – denn Marco Reus hatte angekündigt, Kai Havertz (19) nach Dortmund zu locken.

Bayern mit Transferrekord: Hernandez ist teuerste Spieler der Bundesliga

Der FC Bayern zog derweil mit der Verpflichtung von Lucas Hernández den teuersten Spieler der Bundesliga-Geschichte an Land. Stolze 80 Millionen Euro überwiesen die Münchner folglich für den 23-jährigen Franzosen an Atletico Madrid.

So viel gab der S04 für Transfers aus

Im Vergleich zu Dortmund und Bayern agierte der S04 deutlich zurückhaltender auf dem Transfermarkt. Die „Knappen“ gaben 30,5 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Schalker Rekordtransfer aus diesem Sommer war der 19-jährige Ozan Kabak.

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Bester Verkäufer der Bundesliga war übrigens Eintracht Frankfurt. Die Hessen nahmen 141,5 Millionen Euro ein. Allein 60 Millionen Euro erhielt die Frankfurter Eintracht für Luka Jovic, der zu Real Madrid wechselte.