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In Spa (Belgien) ist am Samstag ein Formel-2-Fahrer tödlich verunglückt. Anthoine Hubert bleib auf der Strecke liegen, ein anderer Fahrer krachte in ihn rein. Sein Wagen zerbrach in mehrere Teile.

  • Anthoine Hubert ist bei einem Unfall in Spa tödlich verunglückt.
  • Ein anderer Fahrer fuhr in ihn rein.
  • Sohn von Michael Schumacher war nicht involviert.

Anthoine Hubert, Nachwuchs-Rennfahrer aus Frankreich, ist bei einem schweren Unfall im belgischen Spa-Francorchamps am Samstag tödlich verunglückt. Das bestätigt der Motorsport-Weltverband FIA am Abend wenige Stunden nach dem Unfall auf Twitter.

Erst im Mai dieses Jahres ist Formel-1-Legende Niki Lauda verstorben.

Anthoine Hubert stand mitten auf der Rennstrecke in Spa

Hubert, der erst neu im Motorsport mit dabei war und für die Formel 2 fuhr, karchte mit seinem Wagen vom Team BWT Arden nach der berüchtigten Kurve „Eau Rouge“ zunächst in die Begrenzungsmauer und wurde danach zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Der heranrasende Amerikaner Juan Manuel Correa konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr bei voller Fahrt in den Wagen von Anthoine Hubert. Er hatte 270 km/h auf dem Tacho.

Mick Schumacher war nicht in den Unfall verwickelt

Während sich der Wagen von Correa überschlug und kopfüber liegenblieb, zerbrach das Auto von Hubert in mehrere Teile. Das rennen wurde nach dem Unfall direkt abgebrochen und nicht wieder neu gestartet. Rettungskräfte eilten umgehend zur Unfallstelle und versuchten noch, den jungen Rennfahrer zu versorgen.

Mick Schumacher, Sohn von Michael Schumacher, war in den Unfall nicht involviert. Er befand sich zum Zeitpunkt der Kollision auf einem ganz anderen Streckenabschnitt. Der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher fährt erst seit diesem Jahr in der Formel 2 mit.

Anthoine Hubert starb nur drei Wochen vor seinem Geburtstag am 22. September. Er wäre 23 Jahre alt geworden.

mit dpa-Material