Alexander Zverev: Deutsche Tennis-Hoffnung wegen eines Hundes in Wimbledon rausgeflogen?

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Alexander Zverev spricht über sein Wimbledon-Aus. Foto: Silas Stein/dpa

Nach dem Wimbledon-Aus hat Tennis-Star Alexander Zverev eine mögliche Erklärung dafür gefunden.Was der Hund seines Trainers damit zun tun hat, lest ihr hier

Beim packenden Finale in Wimbledon am Sonntag (14. Juli) war Tennisspieler Alexander Zverev nur Zuschauer. Nun scheint er eine Erklärung dafür gefunden zu haben.

  • Alexander Zverev spricht in einem Interview über sein Wimbledon-Aus in der ersten Runde.
  • Die Vorbereitungen mit seinem Trainer Ivan Lendl sollen nicht optimal laufen.
  • Ein Grund dafür soll der Hund Lendls sein.

Eine ziemliche Enttäuschung war das Erstrunden-Aus des 22-jährigen Zverev beim traditionsreichen Tennisturnier Wimbledon. Deshalb kritisiert er nun seinen Trainer Ivan Lendl.

Boris Becker hatte Wimbledon dreimal gewonnen. Erst kürzlich wurden dessen Trophäen bei einer Auktion versteigert.

Alexander Zverev: Hund des Trainers als Störfaktor

Demnach laufen die Vorbereitungen auf die Spiele nicht optimal, wie Alexander Zverev laut tennismagazin in einem Interview erzählt. "Manchmal gehen wir auf den Tennisplatz, du trainierst zwei Stunden lang, und eine halbe Stunde davon steht er [Ivan Lendl] mit dem Rücken zu mir und erzählt, wie er am Morgen davor Golf gespielt hat."

Desweiteren soll es einen neuen Störfaktor bei der Vorbereitung von Alexander Zverev auf große Turniere wie Wimbledon und Co. geben: Einen Hund. Genauer: Den Hund seines Trainers. Diesem Haustier schenke Lendl zu viel Aufmerksamkeit. "Wir haben darüber gesprochen und ich habe ihm gesagt, dass er seinen Fokus mehr auf Tennis konzentrieren soll", so der 22-Jährige.

Prozess gegen Ex-Manager auf der Zielgeraden

Eine noch größere Belastung ist für den Weltranglisten-Fünften dürfte allerdings der Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Manager Patricio Apey sein. Über die Gründe der Auseinandersetzung schweigt Zverev bislang aber.

Doch der Prozess scheint bald beendet zu sein: "Es wird in den nächsten paar Tagen alles noch klarer", sagt der gebürtige Hamburger in dem Interview. Deshalb sei Zverev froh, dass er sich "wieder auf Tennis konzentrieren kann".