Gesichtspflege über 30

Wie viel muss Anti-Aging-Pflege kosten?

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Anti-Aging: Wie viel dürfen gute Pflegemittel kosten?

Ewig jung bleiben – wer möchte das nicht! Bisher tut sich die Menschheit mit dieser Problematik aber eher schwer. Die Medizin hat jedenfalls nichts zu bieten. Wenigstens ist es mittlerweile möglich, äußerlich ein wenig nachzuhelfen. Da gibt es nur ein Problem: Produkte, die versprechen den Alterungsprozess der Haut ein wenig aufzuhalten, kosten gerne viel Geld. Nicht, dass der Anschein ewiger Jugend das nicht wert wäre, aber leider kann sich nicht jeder die Luxusprodukte der Reichen und Schönen leisten. Vielleicht muss das aber gar nicht sein, denn es gibt durchaus den einen oder anderen Geheimtipp für den kleinen Geldbeutel.

Aktuelle Anti-Aging Trends 

Natürlich sind diese Geheimtipps 2020 nicht die selben wie vor einigen Jahren. Denn auch die Anti-Aging-Welt kann ziemlich schnelllebig sein. Hyaluronsäure war noch vor gar nicht allzu langer Zeit ein ziemlich exklusives Molekül, ist heutzutage aber gefühlt in jedem zweiten Kosmetikprodukt enthalten. Im Moment wird das Potential des Hanfextraktes CBD als Anti-Aging-Wirkstoff noch heiß diskutiert, aber schon in einigen Jahren könnte er im Repertoire der Kosmetikkonzerne ganz selbstverständlich sein. Neben einem vielversprechenden Wirkmechanismus kann CBD unter anderem mit einem guten Sicherheitsprofil punkten. Auch die Kombination mit anderen Wirkstoffen kann laut Premiumhersteller Cibdol als eher unbedenklich eingestuft werden. Denkbar wären beispielsweise Produkte in denen CBD mit einem anderen vielversprechenden Stoff, dem Retinol, zusammen eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um Vitamin A in Reinform. Allzu sehr dürfte diese Inhaltsstoffe den Geldbeutel also nicht belasten.

Produkte sind nicht alles

Natürlich beeinflussen die Inhaltsstoffe von Hautcremes maßgeblich das Hautbild mit. Aber oft macht es gar keinen so großen Unterschied, ob nun dieses oder jenes Produkt angewendet wird, solange es gut vertragen wird. Schon ein regelmäßiges Pflegeritual kann dabei helfen, den jugendlichen Glanz der Haut ein wenig zu erhalten. Eine Wäsche mit kaltem Wasser nach dem Aufstehen, eine sanfte Massage der Gesichtshaut mit den Fingerspitzen und das eine oder andere Peeling können alle dazu beitragen, die Haut jünger wirken zu lassen. Und natürlich gibt es auch das eine oder andere Hausmittel, von der Kokosmilch bis zur Gurke, das die natürliche Regeneration der Haut unterstützen kann. Einige von ihnen könnten durchaus ebenso effektiv sein wie teure Apothekenprodukte, auch wenn noch niemand einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis erbracht hat.

Anti-Aging von innen 

Einer der besten und günstigsten Tipps, um den Alterungsprozess der Haut aufzuhalten, setzt nicht außen, sondern innen an. Die Rede ist natürlich von einer gesunden Ernährung – und vom Verzicht auf Zigaretten oder übermäßigen Alkoholgenuss, die beide den Alterungsprozess der Haut beschleunigen können. Damit die Haut sich immer wieder regenerieren kann und so langsamer altert, sind zunächst einmal ausreichend Nährstoffe wie Vitamin A, Zink und genügend Eiweiß nötig. Diese werden am besten über eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, aber auch eiweißhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch oder Hülsenfrüchten aufgenommen. Aber auch der Verzicht auf Junk Food ist hilfreich. Das äußert sich nicht nur kurzfristig in einem besseren Hautbild, sondern auch langfristig in verlangsamten Alterungserscheinungen. Auch Stress ist übrigens ein echter Turbo-Boost für den Alterungsprozess. Ausreichend Schlaf und genügend Ruhemomente im Alltag sind wohl die günstigste Anti-Aging-Pflege von allen. Denn sie sind völlig umsonst zu haben.