Aktuelle Umfrage zu Corona zeigt: Luxus wird neu definiert

Warum Familie, Freunde und Sparen der neue Luxus sind

+
Viele Deutsche wünschen sich angesichts ihrer eingeschränkten Freiheit in Corona-Zeiten mehr emotionale sowie finanzielle Sicherheit und entwickeln eine neue Sicht auf Luxus. So die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Umfrage für die Lotterie Eurojackpot.

Die Pandemie mit dem Coronavirus hat Folgen im Privaten: Viele Deutsche wünschen sich angesichts ihrer eingeschränkten Freiheit mehr emotionale sowie finanzielle Sicherheit und definieren Luxus neu.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen eine neue Sicht auf Luxus entwickelt.
  • Immaterielle Dinge rücken in den Vordergrund.
  • Finanzielle Sicherheit steht nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste.

Der Coronavirus und seine Auswirkungen haben Deutschland seit Monaten fest im Griff. Themen wie Kurzarbeit, Homeoffice und Abstands- und Hygieneregeln dominieren den Alltag vieler. 

Jetzt zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Eurojackpot: Viele Deutsche wünschen sich angesichts ihrer eingeschränkten Freiheit mehr emotionale sowie finanzielle Sicherheit.Luxus wird neu definiert.

Eurojackpot-Umfrage zeigt Veränderungen

Diese veränderte Sichtweise auf Luxus durch die neuen Alltagssorgen zeigt auch die aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Eurojackpot

41 Prozent der Befragten behaupten, ihr Verständnis von Luxus habe sich durch Corona verändert. Besonders Jüngere im Alter von 18 bis 24 Jahren haben ihren Konsum überdacht (52 Prozent). Doch nur 34 Prozent der älteren Befragten ab 55 Jahren sagen, dass sich ihre Einstellung diesbezüglich während der Pandemie geändert hat.

Familie und Freunde sind wahrer Luxus

Doch was ist Luxus in Zeiten von Corona? Wenn Urlaubsreisen schwierig sind, der Shoppen nur mit Maske möglich ist und viele Angst um ihren Arbeitsplatz haben? 

Vor allem emotionale Werte rücken in den Vordergrund: Den Befragten ist Zeit mit Freunden und Familie wichtiger geworden (52 Prozent). Sie legen mehr Wert auf einen sicheren Arbeitsplatz (33 Prozent) und wollen stärker ihren Hobbys nachgehen (28 Prozent).

Luxus: Autos und schicke Klamotten sind out

Teure Klamotten (47 Prozent) oder schicke Autos (33 Prozent) haben entsprechend in der Umfrage von Eurojackpot an Relevanz verloren. Überraschend ist, dass trotz der eingeschränkten Freiheit in den letzten Wochen und dem großen Fernweh vieler mehrwöchige Reisen oder exklusive Reiseziele bei 33 Prozent der Befragten nicht mehr wichtig scheinen. Die Menschen scheinen ihre Wünsche schnell an die aktuellen Umstände anzupassen.

Eurojackpot: Finanzielle Sicherheit

Der Traum von einem Lottogewinn bleibt davon unberührt. Doch anders als vor Corona, würden viele nach dem Gewinn des Jackpots, ihr Geld offenbar noch bedachter als zuvor einsetzen. 

58 Prozent der Befragten hätten vor, ihr Geld auf die hohe Kante zu legen und sich abzusichern. Gleich danach folgt der Wunsch nach einer neuen Wohnung oder einem neuen Haus (40 Prozent).

34 Prozent der Befragten würden Geschenke für ihre Familie und Freunde kaufen oder sie finanziell unterstützen. Das sah vor mehr als einem Jahr noch anders aus: 

Ende Februar 2019 hätten die meisten laut Umfrage ihr Geld noch in eine Wohnung bzw. Haus gesteckt (51 Prozent) oder Reisen geplant (50 Prozent). Nur 31 Prozent wollten lieber sparen oder für das Alter vorsorgen. Hier hat anscheinend der Coronavirus und seine Folgen für ein Umdenken gesorgt.

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2038 Personen zwischen dem 19. und 22.06.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Westlotto: Der Traum vom großen Geld

Egal ob Freiheit und Sicherheit im Fokus stehen oder schnelle Autos und Luxus-Klamotten: Der Traum vom großen Geld bleibt. Wer sich letztlich als glückliche Gewinnerin oder glücklicher Gewinner des aktuellen Eurojackpots in Höhe von rund 45 Millionen Euro freuen kann, entscheidet auch dieses Mal allein das Losglück.

  • Keine Spielteilnahme unter 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen! Hilfe und Beratung unter:
  • Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW - Telefon: 0 800-0 77 66 11 (kostenlos)
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA); Telefon: 0 800-1 37 27 00 (kostenlos)

Mehr zum Thema