Das bedeuten Begriffe wie Sales, Consulting und Co.

Stellenausschreibung: Das klingt wild

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Wir erklären dir verwirrende Begriffe, die dir künftig sicher in der einen oder anderen Stellenausschreibung über den Weg laufen werden. Somit bist du fachlich nicht nur auf dem neuesten Stand, sondern kannst die Kollegen in Zukunft auch mit ein wenig Angeberwissen beeindrucken.

  • Diese Begriffe können dir in einer Stellenausschreibung begegnen.
  • Jetzt weißt du, was hinter den Ausdrücken steckt.
  • Meist lassen sich die Wörter aus dem Englischen ableiten.

Diese Begriffe könnten dir bei einer Stellenausschreibung begegnen- wir erklären sie. In Zukunft hast du kein Fragezeichen mehr im Kopf und wer weiß, vielleicht arbeitest du ja auch mal in einem dieser Bereiche.

Sales

Sales ist die englische Bezeichnung für Verkauf beziehungsweise Vertrieb und meint auch genau das. Ob es nun um den Verkauf an Endkunden oder Großhändler, um handfeste Produkte oder nicht greifbare Dienstleistungen geht, spielt keine Rolle. Doch „Sales“ umfasst mehr als den reinen Verkauf – so geht es etwa auch um Verhandlungsführung mit neuen Kunden oder die Beziehungspflege zu den Bestandskunden, weshalb die Kommunikation eine entscheidende Rolle einnimmt.

Sales Manager kümmern sich zudem um Dinge wie Strategie- und Umsatzentwicklung und arbeiten eng mit anderen Abteilungen zusammen – etwa dem Marketing.

Key Accounts

Key Accounts bedeutet übersetzt so viel wie „Schlüsselkunden“, die für das jeweilige Unternehmen besonders wichtig sind – etwa auf strategischer oder finanzieller Ebene. Die Key Account Manager kümmern sich mit ihrer langjährigen Erfahrung und weitreichenden Marktkenntnissen oft ausschließlich um diese Kunden und sind in ständigem Dialog.

Eine hohe Kundenorientierung mit langfristiger Bindung ist hier das A und O, um dauerhaft Umsatzsteigerungen mit den Key Accounts zu erwirtschaften.

Consulting

Consulting (übersetzt Beratung) wird meist von externen und fachlich spezialisierten Firmen durchgeführt und beinhaltet insbesondere die Beratung des Managements zu Themen wie Strategie, Organisation und Führung.

Prinzipiell kann aber zu allen Themen beraten werden – so greifen Unternehmen etwa auch auf Experten aus dem Marketing oder der Logistik zurück, um Prozesse und Abläufe zu verbessern. Der Vorteil externer Firmen ist, dass sie eine objektive Einschätzung gewährleisten können und das Bild durch das persönliche Interesse am Unternehmenserfolg nicht getrübt wird.

Backoffice

Backoffice ist viel mehr als nur ein Hinterzimmer. Im Backoffice werden vielfältige administrative Aufgaben übernommen, um die Chefetage in Personal-, Organisations- oder Finanzfragen zu unterstützen. Sie arbeiten zwar – wie der Name schon sagt – meist im Hintergrund, besitzen für das jeweilige Unternehmen aber eine hohe Relevanz, da sie der Geschäftsführung viele wichtige Aufgaben abnehmen.

Change-Management

Change-Management begleitet tiefgreifende Veränderungen im Unternehmen und ist meist die Folge einer großen strategischen Neuausrichtung. Beispielsweise will das Unternehmen neue Märkte erobern, Produkte einführen oder plant die Übernahme eines anderen Unternehmens – da reicht es nicht aus, die neue Strategie lediglich den Mitarbeitern mitzuteilen.

Sie muss sich in den Köpfen festsetzen und verinnerlicht werden, damit Verhaltensweisen, Prozesse und Struktur dauerhaft verändert werden und der Unternehmenserfolg auch in Zukunft gewährleistet wird. Solche tiefgreifenden Neuausrichtungen werden auch als strategische Wendepunkte bezeichnet.

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