5 Techniken zur Kreativitätsförderung

Mind-Maps und Co. – Strategien zur Ideenentwicklung

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Ob als Mediengestalter, Anwendungsentwickler in der IT-Branche, Friseur oder Kosmetiker – in vielen Ausbildungsberufen ist Kreativität gefragt. So bringst du frischen Wind in deine Ideen.

  • Es gibt verschiedene Techniken, um die eigene Kreativität zu fördern.
  • Bei allen Techniken geht es darum, neue Denkmuster zu wecken.
  • Neue Gedankengänge schaffen völlig andere Blickwinkel.

Manchmal ist man so in seinem Alltagstrott gefangen, dass es einem an neuen Ideen fehlt. Wir geben dir Tipps, wie du es schaffst, innovative Konzepte bei der Arbeit zu entwickeln.

1 Erstelle eine Mind-Map!

Die Mind-Map ist der Klassiker unter den Techniken zur Kreativitätsförderung. Überlege dir einen Oberbegriff oder eine Fragstellung, die du in einen Kreis in der Mitte schreibst. Dann überlege, welche Aspekte von dem zentralen Punkt ausgehen können. Diese schreibst du in weitere Kreise, die du mit der Mitte verbindest. Von den neuen Ausgangspunkten stellst du diese Überlegung erneut an und verbindest diese mit dem vorherigen Kreis. So werden eure Gedankengänge immer abstrakter und es gelingt euch, auch an das zu denken, was vielleicht nicht unmittelbar auf der Hand liegt!

2 Nutze das Alphabet!

Schnapp dir einen Stift und ein paar Blätter Papier und schreibe jeden Buchstaben des Alphabetes in eine Zeile. Überlege dir dann einen Begriff zu der übergeordneten Thematik, der mit dem entsprechenden Buchstaben beginnt. So gelangst du zu neuen Erkenntnissen oder Ideen, die du ohne das Spielchen nicht gehabt hättest!

3 Zeichne drauf los!

Keine Sorge, dein alter Kunstlehrer wird dich dafür nicht benoten. Bei dieser Technik geht es vor allem darum, sich von alten Denkmustern zu lösen und neue Überlegungen anzustellen. Du kannst Formen oder Gegenstände zeichnen, ganz wie du magst. Diese Aufgabe macht dich locker und setzt neuen Gedankengänge frei.

4 Die 635-Methode

Diese Technik eignet sich prima zur Problemlösung in einer Gruppe. Du brauchst sechs Teilnehmer, die jeweils eine Tabelle mit drei Spalten und sechs Zeilen auf ein Blatt Papier zeichnen. Jeder schreibt in die erste Zeile drei Ideen, die zu einer festgelegten Fragstellung passen. Dann gebt ihr das Blatt an den nächsten weiter, der den Ansatz verfeinert und weiterentwickelt, bevor die Blätter erneut weitergereicht werden. So entsteht Runde für Runde ein vielfältigerer Ideen-Pool!

5 Die Umkehr-Technik

Hierbei dreht ihr das Problem oder die Fragestellung einfach mal um. Dadurch gelangt ihr zu neuen Punkten und Ansätzen, um in der eigentlichen Aufgabe weiterzukommen. Das können ganz einfache Überlegungen sein. Geht es etwa darum, Prozesse zu entwickeln, wie eine Produktion effizienter wird, könnte man auch mal die Gegenfrage stellen: Was würde die Produktion einschränken?

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