„Als ich klein war, wollte ich Eisverkäuferin werden“

„GZSZ“-Star Iris Mareike Steen im Interview

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Das erzählt GZSZ-Star Iris Mareike Steen im Interview mit „Treffer“.

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Liebling Iris Mareike Steen verrät im exklusiven „Treffer“-Interview, wie man am besten mit Planlosigkeit kurz vor dem Schulabschluss umgeht und wie sie trotz eines ganz anderen Berufswunsches zur Schauspielerei kam.

  • „Treffer“ hat sich mit GZSZ-Schauspielerin Iris Mareike Stehen über ihr Leben unterhalten.
  • Das würde GZSZ-Star Iris Mareike Steen machen, wenn sie nicht Schauspielerin geworden wäre.
  • Was die Schauspielerin bei „Let’s Dance“ erlebt hat, erfahrt ihr im Interview.

Als Lilly Seefeld gehört Schauspielerin Iris Mareike Steen (28) zu den beliebtesten Gesichtern der deutschen Kult-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (mo. - fr., 19.35 Uhr, RTL). In ihrer Rolle ist die 28-Jährige, die eine junge Ärztin spielt, stets die Stimme der Vernunft. Ganz im Gegensatz zu ihrem Serien-Bruder Jonas, gespielt von Felix van Deventer (24), der regelmäßig über die Stränge schlägt. Doch wie sieht es im wahren Leben aus? War Iris Mareike Steen selbst immer eine Musterschülerin? Und was würde sie beruflich machen, wenn sie nicht Schauspielerin geworden wäre?

Frau Steen, Sie spielen in GZSZ eine Ärztin. Was war als Kind Ihr größter Berufswunsch?

Als ich ganz klein war, wollte ich immer Eisverkäuferin werden. Weil man dann so viel Eis essen kann, wie man will, logisch. Dann habe ich mich immer schon für Psychologie interessiert, aber Schauspiel war auch von Anfang an ganz hoch im Kurs.

Wie sind Sie denn zur Schauspielerei gekommen?

Ich habe schon ganz früh alle in meiner Familie dazu genötigt, mit mir Szenen zu spielen. Mit sechs bin ich dann auf eine Theaterschule gekommen, - dadurch wurde meine Familie dann etwas entlastet (lacht) - habe dann ganz früh viel Theater gespielt und mit acht durfte ich das erste Mal vor der Kamera stehen.

Was würden Sie heute machen, wenn Sie nicht Schauspielerin geworden wären?

Ich hätte Psychologie studiert und wäre jetzt in diesem Bereich tätig. Immer noch etwas, was mich brennend interessiert und auch noch nicht ganz abgeschrieben ist bei mir.

In der Serie sind Sie meist sehr gewissenhaft und vernünftig. Waren Sie in jungen Jahren auch so?

Sagen wir so... ich war stets bemüht. (lacht)

Erinnern Sie sich an eine verrückte Geschichte aus Ihrer Schulzeit?

Ach, es gibt ganz viel, aber ich glaube, das meiste ist immer eher lustig, wenn man mittendrin steckt. Wenn man es dann erzählt, wirkt es gar nicht so spannend. Wir hatten auf jeden Fall viele unterhaltsame Klassenreisen und haben es ordentlich krachen lassen.

Sie haben an „Let’s Dance“ teilgenommen. Waren Sie als Teenager auch ganz klassisch in der Tanzschule? Wie war das?

Ja, ich war tatsächlich auch in der Tanzschule, was mir bei „Let’s Dance“ leider gar nichts gebracht hat, weil man da ja kaum Grundschritte, sondern richtige Choreografien tanzt. Aber ich hatte eine Menge Spaß damals und habe schon überlegt, so etwas in der Art nochmal mit meinem Mann zu machen. Eine Salsa-Stunde hatten wir schon.

Was haben Sie von Ihrer Rolle als Lilly lernen können?

Ich finde es toll, wie sie sich für andere einsetzt. Davon kann man sich auf jeden Fall immer wieder eine Scheibe abschneiden.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die nach der Schule noch nicht genau wissen, wo es hingehen soll?

Wenn möglich vielleicht erstmal ins Ausland gehen; das hat vielen Freunden von mir geholfen, sich zu orientieren. Und dort konkret, aber ohne Druck, in sich hineinhorchen und schauen, was einen erfüllen könnte.

Wie gehen Sie mit Tiefschlägen im Job um? Welche Tipps haben Sie, z.B. bei Absagen auf Bewerbungen?

Ganz klar: Nicht aufgeben, auch wenn es schwer sein kann. Es geht niemals ewig so weiter und Durchhaltevermögen zahlt sich auch auf lange Sicht immer aus.

Im Hinblick auf die Berufswahl: Sollte man mit dem Herz oder dem Kopf entscheiden?

Beides hat eine absolute Daseinsberechtigung, deshalb würde ich sagen: Die Mischung macht’s.

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