Entspannt ins neue Unternehmen

So gelingt dein erster Arbeitstag

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Der erste Arbeitstag steht an. Deine Nervosität steigt stündlich. Keine Panik! Die Anspannung ist völlig normal und macht auch vor denen nicht halt, die schon mehrmals den Arbeitgeber gewechselt haben. Und genau deswegen haben wir hier Tipps, damit du den ersten Tag entspannt überstehst.

  • Der erste Tag im neuen Unternehmen ist besonders aufregend.
  • Wer genug Zeit einplant, muss sich nicht stressen.
  • Ein gepflegtes Äußeres und ein freundliches Auftreten sind wichtig.

Man kommt in ein unbekanntes Umfeld und trifft auf ein neues Team, mit dem man ab sofort täglich viel Zeit verbringt. Außerdem wird man als „Neuer“ meist besonders genau beäugt. Ist der erste Eindruck schlecht, kann es dauern, das wieder auszubügeln. Wir sagen dir, worauf du unbedingt achten solltest, damit bei deiner Premiere im neuen Job alles glatt geht!

1. Plane morgens Zeit ein!

Tue dir selbst einen Gefallen und versuche ausnahmsweise nicht, bis zur letzten Minute im Bett zu liegen. Das macht dir nur unnötig Stress, den du besonders an deinem ersten Tag nicht gebrauchen kannst. Schließlich willst du so ausgeglichen wie möglich auf der Arbeit ankommen und nicht abgehetzt sein. In der Hektik beim Rasieren geschnitten oder noch Zahnpasta im Mundwinkel? Das kannst du locker mit guter Planung vermeiden! Kommst du mit Schweißperlen auf der Stirn ins Büro, wirkst du schnell planlos und unstrukturiert.

2. Fahre rechtzeitig los!

Die Zeitregel greift auch bei der Fahrt zur Arbeit. Die sonst stets pünktliche Bahn fällt ausgerechnet heute aus? Auf der Autobahn ist ein dicker Stau? Alles irrelevant. Kalkulier unbedingt mit ein, dass auf deinem Weg zur Arbeit etwas dazwischen kommen und den Ablauf stören kann. Klar, kann es sein, dass es in der Firma eher locker zugeht und es vielleicht nichts macht, wenn du fünf oder zehn Minuten später da bist. Aber bitte nicht schon am ersten Tag. Und noch kannst du die Lage auch nicht einschätzen, also sei pünktlich!

3. Lieber zu schick kleiden!

„Kleider machen Leute“ ist zwar ein alter und abgedroschener Spruch, eine gewisse Gültigkeit hat er aber noch immer. Gut angezogen machst du auf jeden Fall mehr her und gewinnst eher an Akzeptanz, als in einer zerrissenen Jeans und einem verwaschenen Shirt. Welcher Dresscode angesagt ist, unterscheidet sich nicht nur von Branche zu Branche, sondern auch von Firma zu Firma. Nutze bereits das Bewerbungsgespräch, um zu schauen, wie die Mitarbeiter, denen du begegnest, gekleidet sind.

4. Wähle die richtigen Umgangsformen!

Es ist ein schmaler Grat! Wenn du in einem jungen und dynamischen Unternehmen mit einem förmlichen „Guten Tag“ daherkommst, machst du sicher nichts falsch, wirkst aber vielleicht etwas verkrampft. Mit einem „Hi, wie geht es? Ich bin …“ verfährst du da wohl besser. Sind die Umgangsformen hingegen eher förmlich, dann ist ein „Guten Tag“ wiederum angemessen.

Mit einem einfachen „Hallo“ bist du eigentlich immer auf der sicheren Seite. Viel wichtiger als die Anrede an sich ist es aber, dass du offen auf die dir unbekannten Menschen zugehst und du nicht mit Scheuklappen durch den Flur schleichst. Duzen solltest du die Kollegen erst, wenn sie es dir anbieten oder sie automatisch auf das „Du“ übergehen.

5. Integriere dich!

Klar, an deinem ersten Tag hast du sicher eine Menge zu verarbeiten. Trotzdem solltest du offen sein und nicht den Eindruck eines Einzelgängers erwecken. Nutze die Chance auf ein gemeinsames Mittagessen in der Pause. Lehnst du direkt dankend ab, weil du vielleicht lieber Ruhe haben möchtest, wirst du vielleicht danach auch nicht mehr gefragt.

Hast du dich erstmal im Kreis der Kollegen etabliert, musst du ja nicht jedes Mal mitgehen. Auch in Konferenzen oder Gesprächen in der Kaffeeküche solltest du dich beteiligen. Aber in Maßen, denn Selbstdarsteller mögen auch die wenigsten!

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