Wie kann ich Kosten einsparen?

Hausbau – mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

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Die Entscheidung für ein Eigenheim ist getroffen, jetzt müssen Sie sich nur noch mit den Details auseinandersetzen. Darüber, wo und wie man baut, hängt nicht zuletzt vom finanziellen Stand ab.

Wir zeigen, mit welchen Kosten Sie beim Hausbau rechnen müssen und geben wertvolle Spar-Tipps. Bevor die Bauphase beginnen kann, müssen Angebote eingeholt und Kosten kalkuliert werden. Als erstes muss die Entscheidung zwischen Massivhaus und Fertighaus gefällt werden. Betrachtet man sich die Kosten für Fertighäuser, fällt auf, dass schlüsselfertige Häuser einige Vorteile haben. Sie ermöglichen nicht nur einen schnelleren Einzug sondern sind meistens auch kostengünstiger als Häuser in der Massivbauweise. Wobei es jedoch keinen Unterschied gibt, sind die Grundstückskosten.

Die Grundstückskosten berücksichtigen

Die Grundstücksfinanzierung hat einen großen Einfluss auf die Kosten für den Hausbau. Weil der Quadratmeterpreis im bundesweiten Durchschnitt bei knapp 104 Euro liegt, muss beim Grundstückserwerb tief in die Tasche gegriffen werden. Für ein durchschnittliches Grundstück von 850 Quadratmetern kommen auf die zukünftigen Eigenheimbesitzer Grundstückskosten von etwa 90.000 Euro zu. Allerdings variieren die Grundstückspreise sehr stark. Was das Grundstück kostet, hängt vor allem von der Lage ab. Eine erste Orientierung bieten Bodenrichtwerte für die jeweilige Region. So lässt sich schnell herausfinden, was zum Beispiel Bauen in einem

Neubaugebiet in Dortmund

kostet. In der Regel sind Grundstücke auf dem Land günstiger als in der Innenstadt. Zu den eigentlichen Kosten für das Grundstück kommen noch Aufwendungen für den Bauplatz, die Grunderwerbssteuer und die Erschließungskosten dazu.

Diese Faktoren beeinflussen die Hausbaukosten

Nicht nur Lage, Ausstattung und Grundriss entscheiden letztendlich darüber, mit welchen Hausbaukosten kalkuliert werden muss. Auch die verwendeten Baumaterialien, die Ausführung des Baus sowie die Arbeitsleistung der Handwerker spielen eine Rolle.

Bevor man festlegt, wie das zukünftige Zuhause aussehen soll, empfiehlt sich eine Rückwärtsrechnung: Kennt man die Baukosten pro Quadratmeter, können die anfallenden Kosten für den Raumbedarf ermittelt und entschieden werden, wie groß das Haus werden soll. Als Berechnungsgrundlage dient nur die Wohnfläche; Balkon, Terrasse und Keller werden hierbei nicht berücksichtigt.

Viele Hausbauer machen den Fehler, die Baunebenkosten bei ihrer Planung nicht zu berücksichtigen. Dies kann sich als fatal herausstellen, machen sie doch einen zusätzlichen Posten beim Hausbau aus. Zu den Baunebenkosten gehören gesonderte Ausgaben wie zum Beispiel Aufwendungen für die Hausanschlüsse (ca. 25 Euro/qm), Bauversicherungen und Genehmigungsgebühren. So können zusätzlich bis zu 15 % der Hausbaukosten anfallen.

Wie kann ich Kosten einsparen?

Wie hoch die Gesamtkosten für den Hausbau sind, lässt sich individuell beeinflussen. Mit unseren Tipps haben Sie die Möglichkeit, Einsparungspotenzial zu nutzen:

  • Massivhäuser sind im Bau teurer als Fertighäuser
  • Je verwinkelter der Grundriss des Hauses ist, umso komplizierter und teurer wird der Bau
  • Besonders kostengünstig ist eine durchgehende Dachfläche ohne Gauben und Erker
  • Wer den Keller nicht als zusätzliche Wohn- und Nutzfläche braucht, kann sich auch nur ein ebenerdiges Fundament gießen lassen und dadurch ebenfalls sparen
  • Zugeständnisse bei der Qualität der Baumaterialien bieten ein hohes Einsparpotenzial, Sie sollten jedoch nicht an der falschen Stelle sparen
  • Eine gut gedämmte Gebäudehülle schützt vor Folgekosten (Feuchteschäden, Schimmelbildung)
  • Wenige, dafür großzügig bemessene Fenster sind günstiger als viele kleinere Fenster
  • Familien mit Kindern können bei ihrem Bauvorhaben mit dem Baukindergeld finanzielle Unterstützung erhalten