Wann ist ein Steuerklassenwechsel sinnig?

Expertentipp: Kaum Steuererstattung nach der Hochzeit 

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Unser Expertentipp in dieser Woche: der Unnaer Steuerberater Wolfgang Hippler informiert zum Thema: „Steuern nach der Hochzeit“

Sie haben in 2019 geheiratet und denken, dadurch in 2020 viele Einkommensteuern zurückzuerhalten? Dieses Gerücht aus dem letzten Jahrtausend hält sich hartnäckig, ist aber leider nur selten richtig. 

Einkommenssteuer zurückerhalten? Das ist ein Gerücht 

Weder sind die Kosten für die Hochzeitsfeier eine sogenannte außergewöhnliche Belastung und damit von der Steuer absetzbar. Auch nicht auf die Lohnsteuerkarte eingetragene Kinder wirken sich meist nur auf die Höhe der Kirchensteuer und des Solidaritätszuschlags aus. 

Das Kindergeld wird gegen die Steuerersparnis gerechnet. Im Gegensatz zu früher ist der Ehegatte meist nach der Eheschließung weiter berufstätig. Wenn dann noch das Einkommen beider in etwa gleich hoch ist, ergibt sich kaum Erstattungspotenzial durch die Abgabe einer Erklärung. 

Wann ist ein Steuerklassenwechsel sinnig? 

Denn Steuerklasse 1 entspricht Steuerklasse IV. Sinnig ist ein Steuerklassenwechsel bei drohender Arbeitslosigkeit oder beim Erziehungsgeld. Denn hierbei ist das Netto- und nicht das Bruttoeinkommen Bemessungsgrundlage. Die Differenz können Sie selbst berechnen.

Im Internet beispielsweise unter www.brutto-netto-rechner.info. Oder fragen Sie Steuerberater Wolfgang Hippler!

Info

Hippler Steuerberater Tel.: 02303-490060 Web: www.hippler24.de