Natürliche Oberflächen trenden!

Einrichtungstrends 2020 - es geht rund!

+

Das Fashion-Karussell dreht sich immer schneller, neue Kollektionen kommen immer häufiger auf den Markt. Die Inneneinrichtung ist da keine Ausnahme. Allerdings handelt es sich bei Einrichtungstrends immer noch um jährliche Trends, die Einrichtung ist also deutlich langlebiger als die Kleidung.

Trotzdem: Auch 2020 geht kunterbunt rund! ... und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Möbel, insbesondere Sitzmöbel und Wohnaccessoires, verlieren ihre harten Kanten und Ecken. Alles wird ein wenig runder, geschwungener. Und bunt wird es ebenfalls: Die gedeckten Töne der letzten Jahre verschwinden immer mehr. Anstelle der kühlen Grüntöne geht die Tendenz weiter hin zu warmen Farben, 2020 darf die Einrichtung in Khaki, Oliv und Erdtönen leuchten. Kräftige Farbflecken in leuchtendem Rot, tiefem Blau und intensivem Gelb bilden Highlights, die auch edlen Räumen einen fröhlichen und leichten Charakter verleihen.

Holz, Stein, Glas, Metall: Natürliche Oberflächen trenden!

Natürliche Oberflächen aus Holz sehen wunderschön aus. Die luxuriöse Maserung von Holz wirkt edel und gediegen - ohne dem Wohnraum zu viel Schwere zu verleihen. Tische, Stühle, Betten, Wohnwände, Regale und Kommoden dürfen 2020 aus Buche oder Eiche gefertigt sein. Massivholz ist dabei gar nicht so kostenintensiv, wenn man die lange Nutzungsdauer hochwertig gefertigter Massivholzmöbel berücksichtigt. Aber muss es immer Kernbuche, Wildeiche oder Sandeiche massiv sein? Nein, natürlich nicht. Nachbildungen sind natürlich immer erhältlich. Und die sehen heutzutage wirklich täuschend echt aus! Die natürlichen Hölzer 2020 sind stabil und zeigen warme, in rötliche Bereiche tendierende Farben. Sowohl Buche als auch Eiche dunkeln nach, so dass die Möbel mit den Jahren tatsächlich reifen. Ebenfalls noch zu finden: Birke, Fichte und Kiefer. Die weichen, hellen Hölzer aus dem Norden werden aber immer weniger.

Ein gutes Raumklima, pflegeleichte Oberflächen und Hochwertigkeit bei nachhaltiger Produktion - das versprechen auch Oberflächen aus Glas und aus Stein. Sie lassen sich hervorragend mit Holz kombinieren, ohne gleich nach Landhaus oder allzu rustikal zu wirken. Allerdings kann und will sich nicht jeder den Tisch aus Schiefer oder die Arbeitsfläche aus Marmor leisten. Formschön, pflegeleicht und absolut im Trend sind Tische aus Beton oder in Betonoptik. Sie bringen einen Hauch von sachlicher Nüchternheit in den Wohn- und Essbereich. Porta.de hat einige überzeugende Modelle im Sortiment.

Aus der Stahl-und-Glas Periode ist das Innendesign immer noch nicht ganz herausgewachsen. Diese Phase hält nun schon einige Dekaden an, mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt. Auch 2020 dürfen Ess- und Couchtische, Wohnwände und Ablagen sowie Regale und Kommoden wieder aus diesen Materialien bestehen.

Gegentrend? Luxuriöse Highlights

Inspiriert von reichen Brokatstoffen, von Jugendstil und orientalischen Schmuckschmieden vergangener Jahrhunderte erscheinen dagegen so manche Oberflächen, Wandgestaltungen und Wohnaccessoires. Wie passt dieser Trend zu den natürlichen Materialien? Tatsächlich soll der Wohnraum nicht in überbordenden, barocken Gold und Silber eingerichtet werden. Die Idee ist vielmehr, einzelne Highlights zu setzen und dem Interieur über eine Lampe, eine einzelne Wand, einen Teppich oder eine dezent in der Ecke stehende Kommode einen edlen Touch zu geben. Und da kommen auch wieder die kräftigen Farben ins Spiel: Rot und Silber bilden tolle Kontraste, Grün und Gold wirken insbesondere mit dunklem Stein extrem edel.

Fazit: Tendenzen der letzten Jahre setzen sich fort

Insgesamt ist 2020 in der Einrichtung also gar nicht so viel neu. Oder doch? Immerhin leben nicht nur die Einrichtungstrends der vergangenen Jahre fort, sondern sie lassen sich neuerdings auch ganz hervorragend miteinander kombinieren. Es geht also gar nicht mehr darum, sich jedes Jahr neu einzurichten. Vielmehr werden die Lieblingsstücke der vergangenen Jahre einfach nur miteinander kombiniert und in einen aktuellen Kontext gesetzt. So entstehen Wohlfühlräume, die eine eigene Geschichte erzählen.