Hausmittel gegen Erkältungen – Was hilft?

Die besten Hausmittel gegen Erkältung

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Welche Hausmittel helfen wirklich gegen Erkältung? Lesen Sie jetzt, wie Sie schnell wieder fit werden!

Kaum wird es kälter und ungemütlicher draußen, schlägt sie wieder zu: die Erkältung. Mit Husten, Schnupfen und Halsweh plagt sie mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens ein- bis zweimal im Jahr.1 Die meisten Erkältungen lassen sich aber gut behandeln.

Erkältung mit Kräutertee behandeln

Tees gehören zu den beliebtesten Hausmitteln gegen eine Erkältung. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie trinken ausreichend und lindern gleichzeitig die Beschwerden. Dabei ist gegen fast jedes Symptom ein spezielles Kraut gewachsen:

  • Schlüsselblume, Thymian und Süßholz gegen Husten mit Auswurf
  • Malve, Spitzwegerich und Salbei gegen die Rachenentzündung
  • Kamille, Thymian und Pfefferminze gegen Schnupfen und verstopfte Nase
  • Ingwer und Lindenblüten für eine schnellere Genesung

Die Flüssigkeitszufuhr tut zudem den strapazierten Schleimhäuten gut und verflüssigt das Sekret in Nase und Bronchien. Die Folge: Sie können es leichter abhusten oder ausschneuzen. Wichtig: Damit diese Hausmittel bei Erkältung auch wirklich helfen, müssen Sie die jeweils angegebene Wassertemperatur zum Überbrühen und die Ziehzeiten der verschiedenen Tees einhalten. Nur so können sie ihre Wirkung optimal entfalten.

Inhalation zur Behandlung der Erkältung

Inhalieren tut vor allem bei Schnupfen, Husten und Bronchitis gut. Sie befeuchten damit die Schleimhäute und helfen, zähen Schleim zu verflüssigen. Die einfachste Variante: kochendes Wasser. Geben Sie es in eine Schüssel oder einen Topf, um die Symptome der Erkältung zu behandeln. Anschließend decken Sie über Kopf und Gefäß ein großes Handtuch und inhalieren für 10 bis 20 Minuten die feucht-heiße Luft. Dem heißen Wasser können Sie aber auch Salz oder Kräuter zusetzen. Besonders gut eignet sich Kamille. Aber auch Thymian – frisch oder getrocknet – ergänzen den Aufguss sehr gut. Die ätherischen Öle entfalten sich im heißen Wasser und unterstützen die lindernde Wirkung des Inhalationsbades. Dieses Hausmittel sollten Sie während der Erkältung zwei- bis dreimal täglich anwenden.

Erkältungsbad als Hausmittel bei Erkältung

Wenn die Erkältung mit Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen zuschlägt, kann ein Erkältungsbad für schnelle Besserung sorgen – aber nur, wenn Sie das Hausmittel auch richtig einsetzen. Das heißt: Machen Sie das Badewasser nicht zu heiß. Es sollte gerade angenehm warm sein, wenn Sie in die Wanne steigen. Dann können Sie die Temperatur langsam steigern, indem Sie heißes Wasser nachlaufen lassen. Nach etwa 10 bis 20 Minuten steigen Sie aus der Wanne, trockenen sich gut ab und legen sich gut eingepackt ins Bett oder aufs Sofa. Jetzt arbeitet Ihr Immunsystem auf Hochtouren. Nach der Schwitzkur in den Decken geht es Ihnen meist schon deutlich besser.

Das heiße Bad ist aber nicht in jedem Fall die richtige Behandlung bei einer Erkältung. Nicht in die Wanne steigen sollten Sie zum Beispiel bei:

  • Fieber
  • Kreislaufproblemen
  • Herzschwäche
  • Bluthochdruck

Dann sollten Sie auf Hausmittel gegen die Erkältung zurückgreifen, die den Kreislauf weniger stark beanspruchen. Suchen Sie im Zweifel Ihren Allgemeinarzt auf.

Gesunde Ernährung als Hausmittel gegen Erkältung

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse und anderer Frischkost ist das beste Hausmittel (nicht nur) bei Erkältung. Der Körper profitiert von den Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die die körpereigene Immunabwehr unterstützen und sogar Erkältungskeime abwehren können. Vitamine wie Vitamin C oder Folsäure und Mineralstoffe wie Zink bringen das Immunsystem auf Trab und machen es wiederstandfähig. Das Immunsystem im Darm profitiert von Ballaststoffen, die Obst, Gemüse und Vollkorn mitbringen. Flavonoide färben nicht nur Gemüse rot, gelb oder violett und sind in grünem Tee enthalten, den hier vorkommenden Antioxidantien sagt man eine die Immunabwehr unterstützende Wirkung nach. Besondere Effekte sagt die Volksmedizin auch Zwiebelgewächsen nach. Und tatsächlich können die Sulfide in Zwiebel, Knoblauch, Schnittlauch und Co. Viren und Bakterien hemmen – und damit die Erkältung lindern.

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¹ Wie oft waren Sie in den letzten 6 Monaten erkältet oder hatten einen grippalen Infekt? URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/661674/umfrage/umfrage-zur-haeufigkeit-von-erkaeltungen-in-deutschland-nach-geschlecht/ (14.11.2019).