Wichtige Maßnahme zur Prävention von Betriebsunfällen

Arbeitssicherheit: Gesetzliche Prüfpflicht für Unternehmen und Einrichtungen

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Computer, Bohrmaschine oder Bügeleisen: Elektrische Geräte, die in Betrieben oder öffentlichen Einrichtungen im Einsatz sind, müssen regelmäßig überprüft werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, um Arbeitsunfälle zu vermeiden. Wer das nicht tut, auf den können saftige Strafen zukommen.

  • Elektrische Geräte in Betrieben und Einrichtungen müssen stetig überprüft werden.
  • Wer nicht regelmäßig prüft, macht sich strafbar.
  • Spezialisierte Unternehmen kontrollieren zuverlässig und sicher.

Elektronische Geräte erleichtern uns in vielerlei Hinsicht den Alltag. Drucker, Staubsauger und Co. möchte wohl niemand mehr missen. Besonders auch in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen gehören  Elektrogeräte zum Arbeitsleben dazu. Wo viele Menschen zusammenkommen und arbeiten, ist die Prüfung elektrischer Anlagen ganz besonders wichtig. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, um Arbeitsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit in den Unternehmen zu erhöhen.

Gesetzliche Prüfpflicht - der Betreiber haftet

Die Verantwortung dieser Prüfung liegt bei dem Betreiber, also dem Firmeninhaber oder dem Träger einer öffentlichen Einrichtung. Behörden, wie das Gewerbeaufsichtsamt und Unfallkassen, wie die Berufsgenossenschaften überprüfen regelmäßig, ob die Prüfintervalle eingehalten wurden. Und wer nicht regelmäßig prüft, der macht sich strafbar.

Viele Geräte fallen unter die gesetzliche Prüfpflicht

Prüfpflichtig sind alle Geräte, die in den Stromkreislauf eingebunden sind. Das fängt beim einfachen Föhn im Friseurgeschäft an und betrifft ebenfalls feste Maschinen in Industrie- und Handwerksbetrieben. Gesetzliche Grundlage für diese Prüfung ist die Betriebssicherheitsverordnung.

Es wird dabei zwischen ortsfesten und ortsveränderlichen elektrischen Geräten unterschieden. Die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen oder kurz BGV A3 wird nach der Vorschrift DGUV V3 vorgenommen und untersucht Maschinen, die mit elektrischen Elementen ausgestattet sind. Dazu zählen zum Beispiel jegliche Art von Fertigungsmaschinen.

Die DGUV Vorschrift 3 setzt Richtlinien für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel fest.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Prüfung dieser Geräte vor der ersten Inbetriebnahme und danach in bestimmten Zeitintervallen stattfinden muss. Dazu zählen zum Beispiel Computer und Drucker.

Bei der Kontrolle lieber auf Fachkräfte setzten

Geprüft werden darf nur durch ausgebildete Elektrofachkräfte, die diese Tätigkeit auch nachweislich in den letzten Jahren ausgeübt haben. Am besten lässt man diese Begutachtung von einem zuverlässigen Unternehmen durchführen, welches sich genau darauf spezialisiert hat. Damit schafft man maximale Sicherheit für seine Kunden und Mitarbeiter. Zusätzlich ist man im Falle eines Unfalls rechtlich auf der sicheren Seite.