Die Geister, die ich rief

Zwischen den Jahren keine Wäsche waschen: Was steckt hinter dem Mythos?

Zwischen den Jahren keine Wäsche waschen: Was steckt hinter dem Mythos?
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Zwischen den Jahren keine Wäsche waschen: Was steckt hinter dem Mythos?

Zwölf Tage lang keine Wäsche waschen. Für manche normal, andere halten sich nur zwischen Weihnachten und Silvester daran. Lesen Sie hier, was hinter dem Brauch steckt:

Ein kurioses Verbot: Zwischen den Jahren bis zum 6. Januar darf man keine Wäsche waschen. Wer diesen Brauch praktiziert, ist nicht faul – es hat vielmehr mit den Geistern zu tun, die am Jahresende draußen herumspuken sollen. Zugegeben, rational denkende Menschen können hier nur den Kopf schütteln. Aber spannend ist die Erklärung zu dem Brauch trotzdem.
HEIDELBERG24 verrät, was hinter dem Wäsche-Brauch steckt und was er mit Silvester zu tun hat.

Die Nächte zwischen Weihnachten und dem 6. Januar sind die sogenannten „Raunächte“. Nach heidnischem Glauben wird die Zeit vom Thomastag an, also ab der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember, mit einberechnet, manchmal ist es der Zeitraum vom Thomastag bis Neujahr. Es sind also je nach Region bis zu 12 Nächte, in denen keine Wäsche gewaschen und auch auf keinen Fall aufgehängt werden darf. (resa)