Das Gefrierfach lohnt sich

Zwiebeln richtig lagern: Einfrieren löst typisches Problem in der Küche

Zwiebeln sind ein Allrounder in der Küche. Was vielen nicht bewusst ist: Es kann sehr hilfreich sein, die runde Knolle einzufrieren.

Dortmund - Zwiebeln sind aus unzählbaren Küchen nicht wegzudenken. Das Lagern der Gemüse-Lieblinge ist im Gefrierfach vorteilhaft. Zum Beispiel dann, wenn schon geschnittene Zwiebelstückchen übrig bleiben. Es kann aber auch praktische Gründe haben, weshalb das Einfrieren der runden Knolle Sinn ergibt.

Nicht nur zum Lagern sinnvoll - Eine kalte Zwiebel sorgt für weniger Tränen beim Schneiden

Der wohl beliebteste Nutzen bietet ein Kälte-Trick gegen die lästigen Tränen beim Schneiden der Zwiebel. Diese können nämlich leicht verhindert werden. Der Youtube-Kanal Empfehlungsfuchs rät dazu, die Zwiebel vor dem Schneiden für etwa 30 Minuten in das Gefrierfach zu legen. Der Reizstoff, welcher für die Tränen in den Augen verantwortlich ist, werde durch die Kälte minimiert.

Aber das Einfrieren kann auch beim Lagern deutliche Vorteile bieten. Wenn man bemerkt, dass sich die Zwiebel dem Ende ihrer Haltbarkeit nähert, kann man sie einfach ins Gefrierfach geben. So wird verhindert, dass die Zwiebel weggeschmissen werden muss. Geschmacklich macht das beim Verbrauchen am Ende keinen Unterschied.

Zwiebeln können problemlos im Gefrierfach gelagert werden – mehrere Vorteile

Man sollte allerdings darauf achten, die Zwiebel nach dem Einfrieren nicht roh zu konsumieren. Die Konsistenz verändert sich leicht. Durch die Kälte ist sie nicht mehr so knackig wie vorher. Wer keinen Salat zubereiten möchte, sondern Suppen, Eintöpfe oder Gemüsepfannen, dem kommt der Gefrierschrank trotzdem entgegen – besonders beim spontanen Portionieren.

Die übrigen Zwiebelschalen muss man nichtmal wegschmeißen. Sie können noch als Extrawürze, Tee oder Dünger dienen. Doch worauf sollte man beim Einfrieren von Zwiebeln zusätzlich achten?

Es ist effizient, Zwiebeln vor dem Gebrauch einzufrieren.

Zwiebeln einfrieren - mit einem Backblech wird das Portionieren vorbereitet

Nur beim Anti-Tränen Lifehack sollte die Zwiebel am Stück eingefroren werden. Ansonsten werden die Zwiebeln idealerweise vor dem Einfrieren geschnitten. Die Frischemarke „Toppits“ empfiehlt, die Zwiebelstücke in die gewollte Form zu bringen.

Dann sollte man die geschnittenen Stückchen auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Dabei sollen sich die Stücke möglichst nicht berühren. Für etwa eine Stunde gibt man das Backblech dann in den Gefrierschrank (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Zwiebeln sind multifunktional einsetzbar – auch beim Putzen

So kleben die einzelnen Stücke nicht aneinander, wenn man sie am Ende locker und flach in einen Gefrierbeutel gibt. Zudem kann die Menge nach dem Backblech-Tipp einfacher portioniert werden.

Zwiebel-Stückchen können vor dem Einfrieren auch blanchiert werden. Aber nicht nur zum Kochen sind Zwiebeln hilfreich. Auch beim Putzen kann die würzige Pflanze helfen. Beim Fenster-Putzen dienen Zwiebeln beispielsweise als natürliches Mittel gegen Streifen, wenn man sie mit der Innenseite darüber reibt.

Rubriklistenbild: © Addictive Stock / Imago

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