Tools für Video-Anrufe

Trotz Coronavirus in Kontakt bleiben - diese Apps helfen: Skype, Zoom und WhatsApp im Vergleich

In der Coronavirus-Zeit fällt es schwer, in Kontakt zu bleiben. Videokonferenzen mit diversen Apps können helfen. WhatsApp, Skype und Zoom im Vergleich.

  • Derzeit suchen viele nach Möglichkeiten, trotz Coronavirus digital in Kontakt zu bleiben.
  • Verschiedene Apps wie Zoom oder WhatsApp bieten sich für eine Videokonferenz an.
  • Doch die haben gewisse Vorteile und Unterschiede.

Dortmund/NRW - Die besten Freunde, die eigenen Eltern oder Enkelkinder zurzeit nicht treffen zu dürfen, zählt wohl für die meisten zu den sozial bedrückendsten Nebenwirkungen des Coronavirus*. Doch während der Krise suchen auch immer mehr Nutzer nach alternativen Kontaktmöglichkeiten. Apps wieZoom, WhatsApp, Skype oder Houseparty erleben einen regelrechten Höhenflug. Doch die einzelnen Anwendungen haben auch Vor- und Nachteile, wie RUHR24.de* berichtet.

WhatsApp und Zoom: Videoanruf sorgt für Kontakt trotz Coronavirus

Um auch im Rahmen des zurzeit herrschenden Kontaktverbots nicht sozial zu vereinsamen, gibt es verschiedene Apps, über die Freunde und Verwandte mit wenigen Klicks einen Videoanruf starten können, berichtet der Spiegel. Welche Anwendung sich für ein virtuelles Treffen am besten eignet, hängt dabei von mehreren Faktoren ab.

So funktionieren einige Apps nicht mit allen Browsern oder nur mit Apple-Geräten, andere sind für weniger Technikaffine schwer einzurichten, und wieder andere bieten dafür unterhaltsame Zusatzfunktionen oder besonders guten Datenschutz. Außerdem unterscheidet sich die Maximalanzahl der Teilnehmer bei den verschiedenen Apps stark voneinander.

Coronavirus: Per Zoom, WhatsApp Skype über Videokonferenz Kontakt bleiben

Der wohl bekannteste Anbieter in Sachen Videokonferenz ist Skype. Angesichts des durch das Coronavirus (Live-Ticker für NRW*) ausgelösten Hypes um neuere Programme wie Zoom oder Houseparty gerät die App allerdings etwas in Vergessenheit. Dabei ist die Ansicht mit der Zeit übersichtlicher geworden. Außerdem muss nicht zwangsläufig ein Account erstellt werden.

Es reicht stattdessen, das Programm im Chrome-Browser zu öffnen und einen Videoanruf zu starten. Anschließend muss ein Einladungslink zum Anruf an den Rest der Videokonferenz-Gruppe verschickt werden. Wenn Skype häufiger benutzt wird, lohnt es sich aber das Programm zu installieren und einen Account zu erstellen, um regelmäßige Kontakte noch einfacher anrufen zu können.

Zoom und WhatsApp während des Coronavirus: Vorsicht vor Tricks der Apps

Über den wohl größten Zuwachs aufgrund des Coronavirus kann sich wohl die App Zoom freuen. Weil immer mehr Menschen von zu Hause arbeiten, steigt die Popularität dieser App weiter. Bei Zoom können sich auch in der kostenfreien Version, im Gegensatz zu WhatsApp oder Skype, bis zu 100 Personen gleichzeitig an einer Videokonferenz beteiligen.

Aufgrund des Coronavirus suchen viele nach Alternativen, um soziale Kontakte zu halten. 

Deswegen ist das Programm besonders beliebt für digitalen Unterricht oder Vorlesungen. Anders als bei Skype muss hier aber mindestens die Person, die den Anruf startet, auch einen Account besitzen. Außerdem versucht Zoom im nächsten Schritt auch, sich auf den Rechnern der anderen Personen selbst zu installieren. Das lässt sich mit zwei Klicks auf die rechte Schaltfläche verhindern.

Zoom und WhatsApp während des Coronavirus: Diese App legt Wert auf Datenschutz

Kein echter Geheimtipp, aber nicht allen bekannt: Auch der beliebte Messenger WhatsApp besitzt eine Funktion für Videokonferenzen. Mit einem einfachen Klick auf das Kamera-Symbol rechts oben in einer Gruppe lässt sich dort ein Anruf starten. Allerdings funktioniert das nur auf dem Smartphone und nur mit maximal vier Teilnehmern. Wie Inside Digital berichtet, arbeitet WhatsApp, das jüngst eine beliebte Funktion für deutsche Nutzer einschränkte*, aber zurzeit daran, die Nutzerzahl zu erhöhen.

Wenn ohnehin nur eine kleine Gruppe zusammen kommt, ist derzeit ein großer Vorteil der App, dass die Anrufe automatisch mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert sind. Das bedeutet, dass nicht einmal WhatsApp selbst die Anrufe entschlüsseln kann.

Coronavirus: Neben Zoom, WhatsApp und Co. gibt es noch exklusive Angebote für Apple-Kunden

Exklusiv für Apple Kunden kann man neben Zoom und WhatsApp während des Coronavirus auch per FaceTime in Kontakt bleiben. Das Programm ist auf allen Geräten des Herstellers vorinstalliert. Allerdings funktioniert es auch nicht auf anderen Geräten

Das bedeutet, dass ein Gruppenanruf nicht wie gewünscht stattfinden kann, wenn auch nur ein Mitglied kein Apple-Gerät besitzt.

lez

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