Warnung vor Verzehr

Süßigkeiten-Rückruf wegen Ekel-Alarm: Übelkeit und Erbrechen drohen

Ein Hersteller von Zimtsternen ruft aktuell eine Charge des beliebten Weihnachtsgebäcks zurück. Vom Verzehr wird abgeraten.

Dortmund – Das Weihnachtsgebäck findet sich bereits jetzt in vielen Supermarktregalen. Wer schon Lust auf Spekulatius, Glühwein und andere Weihnachtsleckereien hat, sollte jedoch auf ein Produkt verzichten. Denn derzeit sind Zimtsterne von einem Rückruf betroffen.

GebäckZimtsterne
HerkunftSchwaben
Inhaltsstoffeu.a. Zimt und Mandeln

Rückruf von Zimtsternen: Stichprobe deckt erhöhtes Risiko für Schimmelbildung auf

Zimtsterne der Marke Kiebitzhof werden aktuell zurückgerufen. Bei einer Überprüfung des Wassergehalts der Zimtsterne wurde eine erhöhte Restfeuchtigkeit festgestellt. Aus diesem Grund bestehe laut Kiebitzhof Wertkreis Gütersloh gGmbH ein Risiko für Schimmelbildung. Das Unternehmen rät daher dringend von dem Verzehr der betroffenen Zimtsterne ab.

Das Gebäck wurde in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein verkauft. Folgende Informationen sind zum betroffenen Produkt bekannt:

  • Artikel: Zimtsterne, 150 Gramm
    Marke: Kiebitzhof
    Charge: 2343 (Karton: 32202343)
    Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.02.2023
    EAN: 4250096908926
Zimtsterne sind aktuell von einem Rückruf betroffen.

Der Verzehr von Schimmelpilzen kann zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen führen. Belastete Lebensmittel sollten unbedingt entsorgt werden, um weitere gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Erkennen lässt sich Schimmelbefall an den feinen weißen Härchen auf den Nahrungsmitteln. Meist ist in diesem Fall bereits das ganze Lebensmittel von den Schimmelpilzen betroffen.

Aktuell sind fast alle Supermärkte von einem deutschlandweiten Käserückruf betroffen.

Zimtsterne von Rückruf betroffen: Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet

Kunden der Kiebitzhofer Zimtsterne können das betroffene Produkt in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückbringen. Der Kaufpreis wird für gewöhnlich auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet (mehr Rückrufe und Warnungen bei RUHR24).

Wie der Hersteller mitteilt, wurden bereits Maßnahmen getroffen, die einen solchen Vorfall zukünftig vermeiden sollen.

Rubriklistenbild: © Berit Kessler/Panthermedia/Imago

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