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Zeitumstellung am 25. Oktober 2020: Die Uhr vor oder zurückstellen?

Am 25. Oktober steht die nächste Zeitumstellung in 2020 bevor. Stellt man die Uhr vor oder zurück? Wir klären über das Prozedere auf.

NRW - Jedes Jahr das gleiche Spiel: Im Frühjahr stellen wir unsere Uhren auf Sommerzeit und im Herbst auf Winterzeit. Und doch verwirrt uns die Zeitumstellung immer wieder aufs Neue. Wann müssen wir unsere Uhren vor stellen und wann zurück? Wir klären die wichtigsten Fragen. Und vor allem: Wann wird die Zeitumstellung endlich abgeschafft?

EU-weite RegelZeitumstellung
Formen der ZeitumstellungSommerzeit (März) und Winterzeit (Oktober)
Abschaffung2021 (Überlegung)

Zeitumstellung 2020: Uhren müssen zur Winterzeit eine Stunde zurück gestellt werden

Lange ist es nicht mehr hin, bis in der Nacht auf Sonntag (25. Oktober) die Uhren auf Winterzeit gestellt werden - und zwar eine Stunde zurück. Konkret bedeutet dies, dass wir eine Stunde länger schlafen können. Aber auch, dass es draußen wieder deutlich früher dunkel wird. Die hellen Spätsommertage sind damit endgültig passé.

Die Zeitumstellung passiert immer um 3 Uhr morgens. Die Uhrzeit springt dann eine Stunde zurück auf 2 Uhr. Dadurch bekommen wir eine Stunde „geschenkt“, allerdings nur für eine Nacht. Bei der Umstellung auf Sommerzeit verhält es sich genau andersrum: Dabei wird die Uhrzeit eine Stunde vor gestellt, wir verlieren also eine Stunde. Dafür bleibt es abends aber länger hell.

Zeitumstellung 2020: Stellen sich Smartphones automatisch auf Winterzeit um?

Wer eine Funkuhr besitzt, muss bei der Zeitumstellung nichts weiter beachten, wie auch merkur.de und wa.de berichten. Dann stellt sich die Uhrzeit automatisch um. Sie bekommt dabei ein Signal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.

Auch moderne Smartphones und Smartwatches bekommen dieses Signal. Besitzer dieser Geräte müssen nichts weiter tun. Einzig analoge Uhren oder digitale Anzeigen am Backofen oder Wecker müssen manuell umgestellt werden. Doch Vorsicht: Am besten wartet man damit nicht allzu lange, sonst sorgt die „alte“ Sommerzeit für Verwirrung oder unnötige Verspätungen.

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Neuer Monat – neues Glück… oder so ähnlich. Auch in diesem Monat erwarten uns einige Neuerungen. ✨✨✨ Here we go: Im Oktober dürfen sich Eltern über eine weitere Zahlung des Kinderbonus freuen. Der soll sie in der Corona-Zeit finanziell unterstützen. 💸💸💸 Vor oder zurück. Das fragen wir uns zweimal im Jahr. Natürlich geht es um die (viel diskutierte) Zeitumstellung. Die steht uns Ende Oktober wieder bevor. In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober wird die Zeit um eine Stunde zurück gestellt. Kleine Eselsbrücke: Im Frühjahr werden die Gartenmöbel raus (also vor) und im Herbst werden sie wieder rein (also zurück) gestellt. Easy oder? 🕰⏰🕰 Urlauber, die es sich nicht nehmen lassen wollten, in einem Risikogebiet die freie Zeit zu genießen oder deren Urlaubsort relativ plötzlich zu einem Risikogebiet erklärt wurde, können sich über eine Erleichterung in der Bürokratie freuen. Ab dem 15. Oktober soll ein Online-Reiseportal für Reiserückkehrer aus diesen Bereichen eingerichtet werden. Bisher musste ein Formular im Flugzeug ausgefüllt werden. Die Digitalisierung soll die Bearbeitung erleichtern und beschleunigen. 😷🤿😷 Und es steht noch mehr Digitalisierung an: Ab dem 1. Oktober können Autos und Motorräder online angemeldet werden. Fahrzeughalter müssen also nicht mehr in langen Schlangen oder während der Pandemie ewig auf einen Termin beim Straßenverkehrsamt warten. 🚗🏍🚗 Und noch eine gute Nachricht: Zukünftig erhalten Zahnarztpatienten höhere Zuschüsse von der Krankenkasse. 🦷😬🦷 So lässt es sich doch super in den neuen Monat starten. 🍂🍁🎃 _____ #kinderbonus #corona #coronavirus #covid_19 #kindergeld #zeitumstellung #zeit #reise #urlaub #risikogebiet #strassenverkehrsamt #auto #motorrad #zahnarzt #zahnarztpraxis #zahnfee #zuschüsse #dortmund #ruhrpott #ruhr24

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Zeitumstellung gilt in der ganzen EU seit 1996 - Grund für die Regel ist mittlerweile überholt

Die Zeitumstellung ist eine EU-weite Regelung, die seit 1996 existiert. Seither stellen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union ihre Uhren im März vor und im Oktober zurück. Grund für die Einführung der Zeitumstellung waren energiepolitische: Durch die Umstellung auf Sommerzeit soll in den warmen Monaten mehr Tageslicht dafür sorgen, dass weniger Strom verbraucht wird (alle Service-Themen bei RUHR24).

Mittlerweile gilt diese Überlegung aber als widerlegt, da in den Wintermonaten in den dunklen Morgenstunden mehr geheizt wird. Das gleiche die Einsparungen im Sommer wieder aus.

Wenn die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, fehlt uns nachts eine Stunde. Bei Winterzeit hingegen bekommen wir eine Stunde „geschenkt“.

Abschaffung der Zeitumstellung lässt auf sich warten - EU-Politiker sind sich uneinig

Auch mögliche gesundheitliche Folgen wie Störungen des Biorhythmus sorgten letztendlich dafür, dass die Zeitumstellung abgeschafft werden soll. Wann genau, das steht aktuell noch nicht fest. Zunächst war eine Abschaffung bis 2021 geplant - das wird allerdings schwierig.

Während sich ein Großteil der EU-Bürger bei einer Abstimmung für eine Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen hat, sind sich die Minister der EU-Staaten noch uneinig. Erst wenn sich diese mehrheitlich einigen, kann eine Änderung in Kraft treten.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

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