Günstig durch den Winter

Zeitumstellung spart bares Geld – so vermeidet man Fehler

Am 25. Oktober werden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt. Obwohl es dann früher dunkel wird, hat die Umstellung auch ihre Vorteile.

NRW - Wer seine Uhr am 25. Oktober umstellt sollte dabei nicht die Heizung und insbesondere deren Zeitschaltuhr vergessen. Wenn der Heizkörper auch auf die Umstellung angepasst wird, lässt sich nämlich viel Energie und am Ende auch Geld sparen. Sparfüchse sollten außerdem einige Fehler vermeiden.

Bevorstehende ZeitumstellungWinterzeit
Aktuelle DatenSonntag, 25. Oktober 2020 bis Sonntag, 28. März 2021
Letzte Umstellung der Uhr vor AbschaffungMärz 2021

Sparen beim Heizen im Winter: Was die Zeitumstellung damit zu tun hat

Die Pressestelle der Stadt Recklinghausen erklärt in einer Mitteilung anhand eines Beispiels, wieso sich bei der Zeitumstellung auch Geld sparen lässt: Wenn bei einem Haushalt in der Sommerzeit ab 7 Uhr morgens geheizt wird, verkürzt sich die Heizperiode in der Winterzeit im Grunde um eine Stunde.

Wenn die Zeitschaltuhr der Heizung nicht der Winterzeit angepasst wird, ist es bereits um 6 Uhr morgens warm, obwohl der Haushalt auch nach der Zeitumstellung gewöhnlich erst um 7 Uhr aufsteht.

Diese Tipps helfen, beim Heizen nach der Zeitumstellung bares Geld zu sparen

In dieser Stunde heizt der Haushalt quasi umsonst, aber sicher nicht kostenlos. Mit der Anpassung der Zeiten beim Heizen lassen sich also einige Kosten sparen. Unabhängig davon sollte eine Heizung regelmäßig professionell gewartet werden, um ihre Lebensdauer zu erhöhen. Und es gibt noch weitere Tricks, mit denen man das Maximum aus dem Heizkörper holt.

So sollte man die Heizung beispielsweise nicht mit Möbeln, Textilien oder anderen Gegenständen verdecken. Die Wärme staut sich dann in diesem Bereich. Der Raum bleibt damit kühlt und die warme Luft kann sich nicht gleichmäßig verteilen. Heizkörper sollten deswegen immer frei stehen.

Richtig Heizen und sparen: Nasse Wäsche gehört nicht auf die Heizung

Ganz ähnlich verhält es sich mit nasser Wäsche. Auch wenn es verlockend ist, gehört diese zum Trocknen nicht auf die Heizung. Das verursacht nämlich gleich zwei Probleme, wie Utopia berichtet. Auch hier steht die Wärme unter der Kleidung und verteilt sich nicht im Raum.

Außerdem erhöht die nasse Wäsche auch die Luftfeuchtigkeit im Raum und die ist gerade im Winter ein idealer Nährboden für Schimmel.

Doch auch beim Versuch, Energie und Heizkosten bewusst zu sparen, passieren häufig Fehler. Vor allem in der sogenannten Übergangszeit fällt das richtige Heizen oft schwer. Viele schalten dafür die Heizung für längere Zeit aus, zum Beispiel in der Nacht oder wenn tagsüber niemand zu Hause ist. Allerdings kühlen die Räume und Wände dann zu stark ab. Um sie wieder aufzuwärmen, braucht es dann um so mehr Heizenergie.

So bleibt die Wärme in der Wohnung - das spart beim Heizen Geld

Richtig und viel heizen bringt auch dann wenig, wenn die Wärme gar nicht erst in der Wohnung bleibt. Das kann passieren, wenn Fenster und Türen porös und damit undicht werden. Dann entweicht ein großer Teil der warmen Luft ins Freie.

Deswegen sollte man Dichtungen an Fenster- und Türrahmen idealerweise jeden Herbst überprüfen. Wenn man Spalten oder undichte Stellen entdeckt, kann man diese etwa mit Schaumstoff oder einem Gummidichtungsband auffüllen. Beide Varianten sind in gängigen Baumärkten erhältlich.

Fehler beim Heizen vermeiden: Diese Temperaturen sind ideal

Damit es zu Hause schneller warm wird, drehen viele die Heizung außerdem auf Stufe 5. Allerdings wird der Heizkörper nicht schneller warm, nur weil man eine hohe Stufe wählt. Lediglich die Raumtemperatur wird dadurch beeinflusst.

Auch wenn wir es im Winter drinnen lieber warm mögen, muss ab und an kalte Luft rein: Regelmäßiges Stoßlüften hilft beim Luftaustausch und verhindert, dass Luftfeuchtigkeit sich anstaut, kühlt die Wände aber nicht aus. Das Fenster dauerhaft zu kippen sollte dagegen im Winter vermieden werden (mehr Tipps und Ratgeber auf RUHR24.de).

Außerdem müssen nicht alle Räume beim Heizen die gleiche Temperatur erreichen. Für die verschiedenen Zimmer empfehlen Experten diese Temperaturen:

  • Schlafzimmer: etwa. 18° C (Stufe 2,5)
  • Bad: etwa 22° C bis 24° C (Stufe 3,5 bis 4)
  • Küche: etwa. 18° C (Stufe 2,5)
  • Wohnzimmer: etwa 20° C (Stufe 3)

Rubriklistenbild: © Mascha Brichta/dpa

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