Ärger im Badezimmer vermeiden

Zahnpasta-Trick: mit diesem einfachen Trick kann man bares Geld sparen

Immer wieder sind wir damit konfrontiert, den Inhalt der Zahnpastatube mühselig auszudrücken - oft vergeblich. Dafür gibt es eine simple Lösung.

Dortmund - Jeder kennt das Problem: Irgendwer hat die Zahnpasta leer gemacht, und der letzte Rest möchte einfach nicht aus der Tube kommen. Nicht selten sorgt das Streitthema für schlechte Laune am Morgen. Doch mit einigen Tricks und Haushaltshelfern kommt selbst das letzte Bisschen Zahncreme raus.

NamenZahnpasta, Zahncreme
ErfinderApotheker Dr. phil. Ottomar Heinsius
Erscheinungsjahr1907 mit dem sogenannten Chlorodent
VorgängerZahnpulver

Zahnpasta: So viel Geld wirft man zusammen mit dem Restinhalt der Tube in den Müll

Man kann eine ausgepowerte Zahnpastatube drücken und falten, drehen und wenden wie man will: Am Ende bleibt immer noch ein Rest der zähflüssigen Masse in der Tube. Ein Umstand, der Sparfüchse ebenso wie Umweltfreundinnen nicht selten zur Weißglut treibt.

Die Frustration der Zahnpasta-Verbraucher ist nicht unbegründet: Laut der Verbraucherzentrale Hamburg verbergen sich bis zu 14 Prozent der Zahnpasta in der Öffnung jeder Tube. 51 Cent landen somit im Schnitt im Müll. „Ausbeuteverlust“ nennen Profis das Problem, das sich aufgrund feststeckender Materialien in geschlossenen Behältnissen ergibt.

Mit diesem Trick kommt der Rest aus der Zahnpasta: Wenn der Tubenquetscher zur Wunderwaffe wird

Um auch an den letzten Rest der Zahnpasta zu kommen, kann man sich einen sogenannten Tubenquetscher kaufen. Dieser auf den ersten Blick unscheinbarer Haushaltshelfer kann wahre Wunder bewirken: Nach einem simplen physikalischen Prinzip presst er den übrig gebliebenen Inhalt gründlich aus der Tube heraus, und erspart dem Verbraucher somit die Qual, die Paste selbst mühevoll aus dem Behältnis zu bekommen.

Auch die Tubenklammer ist eine Option. Diese Art Tubenpresse funktioniert ähnlich wie eine Wäscheklammer. Die Zahnpasta-Tube wird eingeklemmt und anschließend immer weiter durch die Presse geschoben. Doch um an den letzten Rest der Zahnpasta zu gelangen, sind diese Produkte nicht zwangsläufig notwendig.

Zahnpasta-Verpackungen: Wie man den Rest ganz leicht mit Hilfe einer Schere rausholen kann

Geldsparender ist das Nutzen einer einfachen Schere. Da sich der Rest meistens oben im Hals der Tube befindet, wird die Packung damit kurz hinter der Verschlusskappe aufgeschnitten. So kann die Zahnpasta ebenfalls ganz einfach aus der Tube geholt werden (alle Lifehack-News auf RUHR24).

Der Rest der oftmals minzigen Paste reicht meistens für mehrfaches Zähneputzen aus. Oft kann die Creme sogar noch mehrere Tage genutzt werden - zumindest wenn man sich die Zähne nur einmal täglich putzt. Nach dem Aufschneiden der Tube ist allerdings Vorsicht geboten, da das Produkt schnell austrocknen kann.

Viele Verbraucher verschwenden bares Geld, wenn sie die vermeintlich leere Zahnpasta-Tube wegwerfen.

Zahnpasta-Reste vor dem Trocknen bewahren: Was man nach dem Aufschneiden der Tube beachten sollte

Damit die Zahncreme nicht trocknet, wird die Schere erneut benötigt. Damit wird ein wenige Zentimeter großer Schnitt an der offenen Seite des größeren Tuben-Teils geschnitten. So können beide Tuben-Teile ohne Probleme ineinander gesteckt werden, um dem Austrocknen vorzubeugen.

Bei kleinen Tuben, wie beispielsweise bei der Kinderzahnpasta, kann sich das Zusammenstecken etwas schwieriger gestalten, da der Durchmesser der beiden Stücke gleich groß ist. Dann kann man das hintere Stück einfach an der Schnittkante im rechten Winkel einige Millimeter einschneiden. So lässt es sich besser über das vordere Stück schieben.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

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