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YouTube nervt mit Premium-Dienst: Für wen sich das Abo wirklich lohnt

Wer auf YouTube unterwegs ist, der bekommt regelmäßig Werbung für das Premium-Abo. Aber wann es sich wirklich lohnt,wissen nur die wenigsten.

Dortmund – YouTube ist wohl das bekannteste Videoportal weltweit. Die Nutzer können kostenlos Videos anschauen und hochladen. Seit einiger Zeit kämpft die Plattform aber intensiv um Kunden für ihr eigenes Abo-Modell und schaltet regelmäßig Pop-up-Werbung. Aber warum sollte man als Nutzer zu Zeiten von Netflix, Spotify und Co. also auch noch für YouTube zahlen?

Diese Vorteile hat man mit einem YouTube Premium-Abo

Seit Juni 2018 ist YouTube Premium auch in Deutschland verfügbar. Das sind die Vorteile gegenüber der kostenlosen Nutzung:

  • Millionen Songs und Videos ohne Werbeanzeige
  • Songs und Videos herunterladen und offline abspielen
  • Hintergrundwiedergabe von Musik während der Nutzung anderer Apps wie zum Beispiel WhatsApp
  • YouTube Originals (Filme und Serien, die von YouTube produziert wurden)
  • Inhalte speziell für Kinder auf der YouTube-Kids-App

YouTube ist eine Tochtergesellschaft von Google. Daher ist es nicht überraschend, dass in dem Premium-Abo auch die Nutzung von Google Play Musik (einem weiterem Musikstreamingdienst) enthalten ist.

Für wen würde also ein YouTube Premium-Abo infrage kommen?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Streaming-Anbieter auf dem Markt. Wer schon ein Abo von einem Musikstreaming-Dienst hat, braucht daher nicht die Premium-Version von YouTube (mehr Service-News bei RUHR24).

Wer sich aber wiederum häufig Videos auf YouTube anschaut und genervt von der Werbung ist, der könnte durchaus über ein Upgrade nachdenken. Durch den Offline-Modus sind die Videos dann überall verfügbar und man spart Datenvolumen, wenn man diese vorher herunterlädt.

Apple-Nutzer zahlen mehr für YouTube: hier die Preise

Die Preise für die kostenpflichtige Version von YouTube variieren. Familien können richtig sparen, denn hierbei können sechs Personen gleichzeitig und unabhängig voneinander auf den Dienst zugreifen. Vorausgesetzt, alle Personen haben die gleiche Wohnadresse und sind mindestens 13 Jahre alt.

Für Apple-Nutzer sieht das anders aus, die müssen nämlich zusätzlich draufzahlen. Der Grund dafür: Apple verlangt 30 Prozent von den Erlösen der Entwickler bei Käufen über den App Store.

Hier die verschiedenen Abomodelle im Überblick:

  • YouTube Premium-Abo: 11,99 Euro monatlich
  • YouTube Premium-Abo für Studenten: 6,99 Euro monatlich
  • YouTube Premium-Abo für Familien: 17,99 Euro monatlich
  • YouTube Music-Abo: 9,99 Euro monatlich

Wer ein Apple Gerät hat, sollte darauf lieber kein YouTube Abo abschließen. Alternativ kann man das über ein Gerät machen, welches zum Beispiel ein Android Betriebssystem hat.

Rubriklistenbild: © Britta Pedersen/DPA

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