Produkt-Warnung

Wurst-Rückruf: Mehrere gefährliche Keime in Fleisch gefunden

Ein italienischer Wursthersteller warnt derzeit vor dem Verzehr einer Salami. Das Produkt wurde auch in NRW verkauft.

Deutschland – Ob als Brotbelag, Antipasti oder sogar in Pastasaucen: Salami kommt nicht nur in Italien, sondern auch hierzulande in vielen Haushalten täglich auf den Tisch. Alle Fans des italienischen Klassikers sollten nun jedoch schnell einen Blick in den Kühlschrank werfen – denn ein Feinkosthändler hat jetzt einen Rückruf der beliebten Wurstsorte veröffentlicht.

Salami-Rückruf: Gleich zwei gefährliche Keime in Wurst gefunden

Der Stuttgarter Feinkosthändler Di Gennaro warnt derzeit vor dem Verzehr der italienischen Salami mit dem Produktnamen „Salame Cacciatore italiano DOP“. Betroffen ist die 150g-Sorte mit Mindesthaltbarkeitsdatum 15. Juli 2022. Das geht aus einem Bericht der Seite Lebensmittelwarnung.de hervor.

Konkret handelt es sich um diese Salami:

  • Produkt: Salame Cacciatore italiano DOP, ca. 150 g
  • Produzent: Villani S.p.A., Via E. Zanasi 24, IT-41051 Castelnuovo Rangone
  • Charge: 240222
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 15.07.2022
  • Produktionsdatum: 26.01.2022
Der Feinkosthändler Di Gennaro ruft eine Salami zurück.

Bei besagter Salami bestehe der Verdacht, dass die Wurst mit Bakterien der Gattungen Salmonellen und Listerien verunreinigt ist. „Das betroffene Produkt mit der genannten Charge sollte keinesfalls mehr verzehrt werden“, wird gewarnt. Auch die italienische Firma Ferrero musste zuletzt etliche Produkte wegen Salmonellen zurückrufen.

Rückruf von Salami: Salmonellen und Listerien können zu Durchfall und Erbrechen führen

Salmonellen- und Listerien-Infektionen können sich laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in plötzlichem Durchfall, Kopf- und Bauchschmerzen, allgemeinem Unwohlsein und gelegentlich auch in Erbrechen bemerkbar machen. In seltenen Fällen kann es auch zu schweren Krankheitsverläufen, wie beispielsweise einer Blutstrominfektion mit hohem Fieber kommen.

Die zurückgerufene Salami stammt ursprünglich von der italienischen Firma Villani und wird von Di Gennaro in sechs deutschen Bundesländern vertrieben:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz

Die Wurst wurde in Filialen verschiedener Handelskonzerne, Einzelhändler, Metzgereien sowie Feinkostgeschäfte verkauft.

Wer die vom Rückruf betroffene Wurst gekauft hat, kann sie in den jeweiligen Verkaufsstätten zurückbringen. Andere Chargen desselben Produktes, sowie andere Produkte des Produzenten sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Rubriklistenbild: © cynoclub/Imago

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