Internet-Probleme

WLAN-Signalstärke ist schwach: Eine Störquelle kennen die Wenigsten

Probleme mit dem WLAN können extrem nervig sein. Vor allem, wenn man nicht weiß, woher sie kommen. An eine Ursache denken nur die wenigsten.

Dortmund – Mal funktioniert das heimische Internet reibungslos und an manchen Tagen scheint es wiederum wie verhext zu sein. WLAN-Störungen sind keine Seltenheit. Doch bevor das Problem gelöst werden kann, muss die Ursache ermittelt werden. Eine Störquelle kommt vielen nicht in den Sinn.

WLAN-Störungen ermitteln: liegt das Problem am Endgerät oder am WLAN selbst?

„Huch, das Internet ist weg“. Diesen Satz kennt vermutlich jeder, der zu Hause WLAN hat. Aber woran liegt es? So banal es klingen mag, doch zuerst sollte überprüft werden, ob das Problem bei dem Endgerät oder dem WLAN selbst liegt, wie Chip berichtet.

Dazu einfach das Gerät vom heimischen WLAN trennen und mit einem anderen WLAN verbinden. Funktioniert auch dann die Verbindung nicht, kann ein generelles Problem beim Endgerät vorliegen.

In manchen Fällen hilft schon ein einfaches Ein- und Ausschalten. Beim Smartphone sollte das WLAN sowieso beim Verlassen des Hauses ausgeschaltet sein. Wenn das Problem beim WLAN liegt, ist auch ein Neustart des Routers ratsam. Aber was, wenn die WLAN-Verbindung auch dann noch instabil ist?

WLAN-Störungen: zu viele Nutzer verursachen Verbindungsprobleme

Dass zu viele Köche den Brei verderben, trifft auch auf die Nutzung des WLANs zu. Vor allem in größeren Wohnhäusern kommt es oftmals zur gleichzeitigen Verwendung eines WLAN-Kanals. Der Router sendet das Signal auf einem bestimmten Funkkanal aus (mehr Digitales auf RUHR24).

Wenn zu viele Router auf dem gleichen Funkkanal senden, beispielsweise auf Kanal sieben, kann es zum Ausfall oder Störungen des Internets kommen. Da hilft es, in den Router-Einstellungen auf einen anderen Kanal umzuziehen. Für Sparfüchse ist auch das Abschalten des Routers zu einer bestimmten Tageszeit ratsam. Andere elektronische Geräte können das WLAN-Signal ebenfalls blockieren, wenn sie ungünstig platziert sind.

WLAN-Probleme: geheime Störquelle liegt im Boden

Eine geheime Störquelle verbirgt sich da, wo sie kaum einer vermuten würde: im Fußboden. Das trifft jedoch nur auf Böden zu, die eine integrierte Fußbodenheizung haben. Die Fußbodenheizung kann das WLAN-Signal fast gänzlich unterdrücken, wie futurezone berichtet.

Probleme mit dem WLAN können an einer ungeahnten Ursache liegen.

„Die Kombination aus Stahlbetondecke und Wasser im Rohrnetz der Heizung ist für ein WLAN ohne Mesh-Verstärkung kaum zu durchdringen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Telekom. Gerade, wenn der Router das WLAN-Signal über mehrere Etagen senden muss, ist eine Unterstützung notwendig.

Die sogenannte Mesh-Verstärkung kennen einige auch als WLAN-Repeater. Er verstärkt das WLAN-Signal so, dass Reichweite erhöht wird und Hindernisse überwunden werden können.

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