Computer kontrollieren

Windows-Versionen vor dem Aus: 3 Millionen Microsoft -Nutzer müssen handeln

Wer Windows als Betriebssystem auf dem Rechner nutzt, sollte nun reagieren. Denn ältere Varianten können zur Zielscheibe für Betrüger werden.

Dortmund – Personen, die bei ihrem Computer auf Microsoft vertrauen, müssen aktuell gut aufpassen und hinschauen, welche Version der Software sie nutzen. Denn das Unternehmen will mehrere Varianten von Windows ab sofort nicht mehr unterstützen und mit kostenlosen Updates versorgen.

Microsoft schränkt Kunden ein – zwei Windows-Versionen vor dem Aus

Da aktuell Hacker-Angriffe über E-Mails und andere Computer-Programme wieder verstärkt im Umlauf sind, sollten Besitzer eines Windows-PC nun schnell handeln. Denn kostenlose Updates sollen nach Angaben von Microsoft seit Dienstag (10. Januar) für ältere Windows-Systeme nicht mehr verfügbar sein. Das kann zur Folge haben, dass Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden. Kunden haben nun zwei (kostenpflichtige) Optionen.

Betroffen ist nach dem Support-Aus von Windows 7 im Jahr 2020 nun auch Windows 8.1. Wer eines der Systeme trotzdem weiterhin nutzen möchte, muss auf ein kostenpflichtiges Angebot von Microsoft zurückgreifen. Laut Inside Digital bietet das Unternehmen zwar keinen Support mehr an, aber Updates soll es gegen eine Gebühr trotzdem noch geben.

Die neuesten Updates zu erhalten, ist vor allem wichtig, um sich vor Hacker-Angriffen von Kriminellen zu schützen. Zudem helfen Updates dabei, dass die Programme auf dem Computer möglichst reibungslos laufen. Es ist also nicht ratsam, die Aktion von Microsoft zu ignorieren (weitere News zu digitalen Themen bei RUHR24).

Windows 7 und 8.1 bald Geschichte – Microsoft verlangt neue Versionen für Programme

Darauf weist auch Microsoft selbst hin. So ist für die Nutzung von Arbeitsprogrammen, die zu Office und Microsoft 365 gehören, eine aktuellere Version von Windows erforderlich. Zu den bekanntesten Anwendungen zählen Word, Excel, Teams und Powerpoint. „Um Leistungs- und Zuverlässigkeitsprobleme zu vermeiden, empfiehlt es sich, zu einer neueren Version von Windows zu wechseln“, rät Microsoft auf der eigenen Homepage.

Das Unternehmen Microsoft will zwei Windows-Varianten nicht mehr unterstützen.

Alternativ soll es nach Angaben von Computerbild auch möglich sein, den Systemen Windows 7 und Windows 8 auf dem Laptop gratis ein Upgrade zu verpassen. Insgesamt sollen laut einer Statistik des Sicherheitsunternehmens Eset zwar bereits 47 Millionen Nutzer auf Windows 10 oder die neueste Variante Windows 11 vertrauen. Doch von dem Support-Aus sollen immerhin noch knapp drei Millionen Personen betroffen sein.

Rubriklistenbild: © Westend61/ Imago Images, C.Hardt/ Future Image

Mehr zum Thema