Beim Verschicken von Inhalten

Whatsapp: Warnung – Fehlverhalten sorgt für Sperrung des Kontos

Whatsapp ist keine Spielwiese, auf der alles erlaubt ist. Im Messengerdienst gibt es auch Regeln. Wer die missachtet, der fliegt.

München – Messenger-Dienste sind in der heutigen Zeit unumgänglich. Schnelle Kommunikation in der großen Whatsapp-Gruppe* hilft vielen weiter. Da entdeckt jemand ein witziges Meme und schickt es allen. Oder jemand hat den Zugang hinter eine Bezahlschranke einer Zeitung und macht einen Screenshot – doch Halt, das solltest du ab sofort lassen (alle News zu Digitales auf RUHR24*).

NameWhatsapp
EntwicklerWhatsApp Inc. / Meta Platforms
Erscheinungsjahr2009

Warnung für Whatsapp-User: So droht eine Sperre für das eigene Konto

In Whatsapp* könnte das zur Folge haben, dass sogar dein Gruppenchat gelöscht wird. Das zeigt ein Fall aus Indien, über den das Portal Torrentfreak berichtet. Torrentfreak ist ein sehr bekannter Blog, der sich vor allem mit Urheberrecht, Filesharing, Datenschutz und ähnlichem auseinandersetzt.

Allgemein bekannt ist, dass in den Allgemeinen Nutzungsbedingungen schon Richtlinien verankert sind, die eine Sperre des Whatsapp-Kontos* vorsehen, wenn diese verletzt werden. Beispielsweise wären verdächtige Gruppennamen ein Grund.

Gewaltverherrlichende oder pornografische Inhalte sollen somit verhindert werden. Sollten Sie zu viele Spamnachrichten oder Schadcodes versenden, könnte der Dienst auch eingreifen. Selbst die Telefonnummer zu oft wechseln, wäre ein verdächtiger Schritt.

Nun wurde eine Whatsapp-Gruppe* in Indien gelöscht, weil in dieser urheberrechtlich geschützte Inhalte in großem Maße weitergegeben wurden. Das können in etwa Screenshots von Portalen sein, die zahlungspflichtig einzusehen sind.

Whatsapp-Nutzer müssen aufpassen, was sie machen, ansonsten droht das Konto gesperrt zu werden.

Viele User haben nichtsahnend oder ohne nachzudenken sicherlich schon solche Inhalte an ihre Kontakte weitergegeben. Jeder sollte sensibilisiert sein, vorsichtiger mit solchen Dingen umzugehen.

Whatsapp: Journalistische Bezahl-Inhalte teilen, könnten bitter für dich werden

In Indien wurde von einer großen Zeitungsgruppe eine Strafanzeige gegen das Teilen ihrer Publikationen in Gruppen von Whatsapp, bei der durch ein neues Update die Profilbilder betroffen sind*, getätigt, das schrieb Torrentfreak am 28. Dezember 2021. In diesem Jahr soll es dazu eine Anhörung geben, bis dahin hat aber der Dienst vorsorglich alle betreffenden Gruppen gelöscht.

Der Grund des Verlags ist logisch: Wer Bezahl-Inhalte teilt, verhindert die Rekrutierung neuer Leser. Beschuldigte Whatsapp-Gruppen seien nur aus dem Zweck erstellt worden, um Inhalte des Verlags zu verbreiten. Die Anhörung soll Anfang Mai 2022 stattfinden. (ank) *RUHR24 und tz.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Yui Mok/DPA

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