Schadprogramm im Messenger?

WhatsApp-Virus "Tobias Mathis" versetzt Messenger-User in Angst

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Auf WhatsApp kursiert derzeit eine kuriose Nachricht.

Der WhatsApp-Virus "Tobias Mathis" geht um. Er versetzt die User des Messenger in Angst. Angeblich kursieren aktuell Nachrichten. 

  • Auf WhatsApp kursiert derzeit eine kuriose Nachricht.
  • In ihr wird vor einem Nutzer namens Tobias Mathis gewarnt, der einen Virus verbreiten soll.
  • Doch Tobias Mathis gibt es gar nicht.

Dortmund - Smartphones sind für viele von uns zu alltäglichen Begleitern geworden. Wir nutzen sie ständig - hören Musik, verschicken Nachrichten und checken soziale Netzwerke. Kein Wunder also, dass bei vielen Nutzern die Angst groß ist, dem geliebten Handy könnte etwas passieren.

WhatsApp-Nachricht sorgt für Verunsicherung: Wer ist Tobias Mathis?

Besonders viel Angst löst derzeit eine Nachricht aus, die über den Messenger-Dienst WhatsApp, der demnächst auch Werbung ausspielen will, verbreitet wird. In ihr wird vor einem Nutzer namens Tobias Mathis gewarnt. Wer ihn als Kontakt annehme, fange sich einen gefährlichen Virus ein. Der könne sogar die Festplatte des Smartphones zerstören.

Auch eine Nummer zu dem WhatsApp-Kontakt wird genannt: 0171/962509. Dahinter soll sich der Hacker Tobias Mathis verstecken. Wer ihn anrufe, erhöhe die Gefahr, mit dem gefährlichen Virus infiziert zu werden, noch weiter.

Warnung auf WhatsApp ist nur ein harmloser Kettenbrief

Tatsache ist: Die WhatsApp Nachricht ist keineswegs eine ernstzunehmende Warnung. Vielmehr handelt es sich dabei um einen völlig harmlosen Kettenbrief, wie auch die Nachricht, die sich derzeit verbreitet und den Dark Mode verspricht. Der ist zwar nervig - die Festplatte beschädigen kann er aber nicht. Anders als bei einer aktuellen Sicherheitslücke bei WhatsApp, dabei können sich Hacker Zugriff zu dem eigenen PC verschaffen.

Tobias Mathis ist dabei ein alter Bekannter. Wie der Focus berichtet, sorgte eine ähnliche Nachricht bereits 2017 für Ängste bei vielen WhatsApp-Nutzern. In abgewandter Form kursierte der Kettenbrief auch mit den Namen Anouk Theiler oder Ute Christoph.

Doch wie reagiert ihr am besten, wenn ihr die WhatsApp-Nachricht über Tobias Mathis bekommt? Ganz wichtig: Ruhe bewahren! Wegen der Nachricht kann euch und eurem Smartphone nichts passieren. Ihr könnt sie also beruhigt ignorieren.

Video: Das ändert sich 2020 bei WhatsApp

WhatsApp-Kettenbrief: Das solltet ihr tun, wenn ihr ihn bekommt

Noch besser wäre es aber, wenn ihr euch an den Absender wendet und ihm erklärt, dass die Warnung eine Fälschung ist. So könnt ihr dazu beitragen, dass der Kettenbrief nicht weiter über WhatsApp verbreitet wird und noch mehr Nutzer verunsichert.

Um euer Smartphone zu schützen, solltet ihr grundsätzlich keine fremden Nummern speichern. Seid vorsichtig, wenn euch Menschen anschreiben, die ihr nicht kennt. Anhänge von diesen Personen solltet ihr auf keinen Fall speichern oder öffnen. Denn in ihnen könnte sich - anders als im WhatsApp-Kettenbrief - tatsächlich ein Virus befinden.

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