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Whatsapp-Update: Nutzer bekommen mehr Sicherheit beim Schreiben

Der Meta-Messenger Whatsapp erhöht die Sicherheit. Wie und wo die User jetzt davon profitieren.

Dortmund – Der Meta-Messenger Whatsapp hat für die User eine Änderung parat, wie RUHR24* berichtet. Das Anmeldeverfahren soll verbessert werden. Es soll eine Zwei-Faktor-Authentifizierung kommen – doch die Neuerung betrifft nicht jedes Gerät.

MessengerWhatsapp
UnternehmenMeta
ThemaZwei-Faktor-Authentifizierung

Whatspp: Meta-Messenger führt Neuerung bei der Web-Version ein - Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt es bei Whatsapp schon länger. Allerdings nur für die App auf Android, Apple oder anderen Betriebssystemen. Jetzt soll diese Funktion auch für die Webversion des Meta-Messengers kommen (mehr Digital-News* bei RUHR24).

Viele Menschen nutzen Whatsapp mittlerweile auch im Web*. Kein Wunder. Die Variante für den Desktop erleichtert das Schreiben ungemein. Der Messenger will mit der Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung die Sicherheit in den Vordergrund stellen.

Es ist laut webetainfo.com davon auszugehen, dass der zusätzliche Sicherheitsfaktor für das Web genauso funktioniert wie in der App. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung funktioniert für die App folgendermaßen:

  • Die App öffnen und auf „Einstellungen“ gehen.
  • Auf „Account“ gehen und dort nach „Verifizierung in zwei Schritten“ Ausschau halten.
  • Unten auf den grünen Button mit dem Wort „Aktivieren“ klicken.
  • Einen sechsstelligen Pin eingeben und diesen bestätigen.
  • Optional: E-Mail-Adresse eingeben und bestätigen.
  • Resultat: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist aktiviert.

Whatsapp: Sicherheitsvorkehrungen beim Unternehmen Meta sorgen für Zwei-Faktor-Authentifizierung

Warum sollte man bei Whatsapp die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren? Das hat vor allem einen Sicherheitshintergrund. Das Meta-Unternehmen will den Account des Einzelnen vor dem Zugriff Dritter schützen.

Wenn Personen ihr Mobiltelefon verlieren und im schlimmsten Fall keinen Telefonpin haben, kann auf die Apps zugegriffen werden. Mit dieser Sicherheitsmethode soll Whatsapp einen internen Schutz* bekommen.

So sieht die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Whatsapp in der App-Version aus.

Die vom Meta-Unternehmen angestrebte Änderungen der Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Desktop-Versionen ist ein weiterer Schritt. Denn eines ist klar: Auch Computer – allen voran Laptops – können gestohlen werden und haben im schlechtesten Fall keinen Zugriffspin beim Start.

Whatsapp-Messenger: Web-Version hat Zwei-Faktor-Authentifizierung noch nicht

Doch warum kann man zusätzlich noch eine E-Mail angeben? Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass aufgrund der zahlreichen Pins und Passwörter hier und da mal etwas verloren geht – so auch der eventuell erst jüngst eingerichtete Whatsapp-Pin. Mit der Mail kann sich der Account leicht wiederherstellen lassen.

Das Meta-Unternehmen ist mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht alleine. Auch Konkurrent und Mitbewerber Google* hat diese gegen Ende des Jahres 2021 eingeführt. Der Hintergrund: Ganz klar, neue Sicherheitsstandards.

Bis zu 150 Millionen User können dieses Feature nun nutzen. Wann Whatsapp die Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Web-Version einführt, geht aus den Informationen des Tech-Blogs webetainfo.com nicht hervor. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer/dpa; Collage: RUHR24

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